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Exporte treiben Japans Wirtschaftswachstum an

Nikkei legt stark zu Exporte treiben Japans Wirtschaftswachstum an

Zuletzt überstiegen Japans Importe meist die Exporte. Jetzt ist die Handelsbilanz positiv, was der Konjunktur Auftrieb verleiht. An anderer Stelle schwächelt die japanische Wirtschaft aber weiter.

Tokio. Japans Wirtschaft ist dank einer Exportbelebung stärker gewachsen als von Experten erwartet. Im zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres zog das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um eine hochgerechnete Jahresrate von 2,2 Prozent an, wie die Regierung mitteilte.

Damit beschleunigte sich das Wachstum im Vergleich zum ersten Quartal, als die Wirtschaftsleistung um hochgerechnete 0,7 Prozent gestiegen war.

An der Börse wurden die Zahlen positiv aufgenommen. Der japanische Leitindex Nikkei 225 zog deutlich an.

Getrieben wurde das Wachstum von einem Überschuss im Außenhandel, nachdem die Handelsbilanz zuletzt meist negativ ausgefallen war. Im zweiten Quartal zog der Export dagegen unter anderem wegen eines gestiegenen Verkaufs von Elektronikbauteilen um zwei Prozent an. Im vorangegangenen Quartal waren die Exporte noch um 1,5 Prozent zurückgegangen.

Zudem sank der Wert der Einfuhren. Hier profitiert das Land unter anderem von dem starken Yen, der zwar die Exporte erschwert, aber auf der anderen Seite die Einfuhren deutlich verbilligt. Zudem verbilligte sich der Import von Energie, auf den Japans Wirtschaft stark angewiesen ist, durch die fallenden Rohstoffpreise.

Enttäuschend fielen einmal mehr die Investitionen der Unternehmen aus. Diese stagnierten im zweiten Quartal. Die privaten Konsumausgaben, die in Japan zu 60 Prozent zur Wirtschaftsleistung des Landes beitragen, konnten dagegen leicht zulegen - allerdings fiel das Plus mit 0,1 Prozent minimal aus und lag unter dem Vorquartalswert. Die Arbeitslosigkeit fiel im September um 0,1 Punkte auf 3 Prozent.

Kabinettssekretär Yoshihide Suga sagte, die Wirtschaft Japans weise zwar einige Schwächen auf. „Aber Beschäftigung und Arbeitsbedingungen haben sich weiter verbessert, was die Regierung glauben lässt, dass die Wirtschaft sich in einem leichten Erholungstrend befindet.“

Japans Premierminister Shinzo Abe will sich am Donnerstag in New York mit dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump treffen, wie die Regierung mitteilte. Die USA sind Japans zweitwichtigster Handelspartner. Die Ankündigung Trumps, Importe in die Vereinigten Staaten zu reduzieren, hatte japanische Unternehmen verunsichert.

dpa

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