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Exportrekord für deutsche Maschinenbauer und Elektroindustrie

Frankfurt/Main Exportrekord für deutsche Maschinenbauer und Elektroindustrie

Der schwache Euro beflügelt die Exporte deutscher Unternehmen. China fällt als Wachstumsmarkt zwar vorerst aus. Doch die Nachfrage aus den USA steigt.

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Kranproduktion in Köthen (Sachsen-Anhalt).

Quelle: Hendrik Schmidt

Frankfurt. Die Nachfrage aus den USA treibt die Exporte wichtiger deutscher Industrie-Branchen an. Maschinenbau und Elektroindustrie verbuchten im vergangenen Jahr einen Exportrekord.

Zugleich bekamen sie allerdings die Abkühlung des wichtigen chinesischen Marktes zu spüren. Trotz aller Unsicherheiten in den Märkten sei es gelungen, einen neuen Exportrekord aufzustellen, sagte der Chefvolkswirt des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Ralph Wiechers, am Montag in Frankfurt.

Insgesamt gingen Maschinen und Anlagen für mehr als 155 Milliarden Euro ins Ausland. Die mittelständisch geprägte Schlüsselindustrie übertraf damit die Bestmarke des Vorjahres um 2,6 Prozent. Nach Abzug der Preissteigerungen (real) blieb ein Plus von 0,9 Prozent.

Einfuhren und Ausfuhren der Elektroindustrie stiegen ebenfalls auf Bestwerte, wie der Branchenverband ZVEI berichtete. Die Exporte erreichten einen Wert von 174,1 Milliarden Euro und lagen damit 6,7 Prozent über dem Vorjahr. Noch schneller wuchsen die Importe, und zwar um 11,9 Prozent auf 161,5 Milliarden Euro.

Mit einem starken Plus von 16,4 Prozent auf 15,9 Milliarden Euro überholten die USA wieder China (plus 0,8 auf 15,0 Mrd) als wichtigsten Exportmarkt für die deutsche Elektro-Industrie. Deutliche Einbußen gab es bei den Ausfuhren nach Russland, wo sich erneut die Handelssanktionen im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise bemerkbar machten.

Ähnlich ist das Bild im Maschinenbau: Die Exporte in die USA stiegen kräftig um 11,2 Prozent auf 16,8 Milliarden Euro. Nach China lieferte die Unternehmen Maschinen im Volumen von 16 Milliarden Euro - ein Minus von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die USA verdrängten somit China von der Spitze der wichtigsten Märkte für deutsche Maschinen und Anlagen.

Die Ausfuhren in die Europäische Union wuchsen um 6,7 Prozent auf knapp 70 Milliarden Euro. Damit gingen 44,8 Prozent aller Maschinen „Made in Germany“ in EU-Länder. Die Exporte nach Russland brachen um 26,8 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro ein. Das Land, 2013 noch der viertwichtigste Handelspartner hinter China, den USA und Frankreich, landete 2015 nur noch auf Platz zehn.

Wie auch in der Elektroindustrie wuchsen die Maschinenbau-Importe stärker als die Ausfuhren. Sie legten um 4,5 Prozent auf 62 Milliarden Euro zu.


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dpa

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