Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Feuerwerksbranche rechnet mit stagnierenden Umsätzen
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Feuerwerksbranche rechnet mit stagnierenden Umsätzen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:51 27.12.2012
Silvesterfeuerwerk über der angestrahlten Stadtsilhouette von Dresden. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv
Anzeige
Ratingen

gen. Von diesem Freitag an dürfen die Raketen Böller und Batterien bundesweit angeboten werden.

Den Hauptanteil am Silvesterumsatz werden wohl wieder Raketen und Batterie- sowie Verbundfeuerwerk haben. Sie machen mittlerweile 60 Prozent aus. Batteriefeuerwerke können bis zu 500 Gramm Pulver aufnehmen. Dadurch erhöht sich die Abbrenndauer, aber nicht die Intensität.

Nach Angaben des Verbandes konnte der Umsatz bei Feuerwerkskörpern in den vergangenen vier Jahren um sechs Prozent gesteigert werden. Da sich die Preise für die Rohstoffe und den Transport aber auch in diesem Jahr erhöht hätten, würden die Preise nun etwas angehoben, sagte Gotzen. Insgesamt sind in der Branche rund 3000 Mitarbeiter beschäftigt. Produziert werden die Knaller und Raketen mittlerweile zu 75 Prozent in Fernost.

Neu im Trend sind unter anderem sogenannte Fächerbatterien, bei denen die Raketen nicht senkrecht, sondern leicht schräg abgeschossen werden. Die europäischen Normvorgaben erlauben einen Winkel von 30 Grad. Die im VPI organisierten Hersteller einigten sich aber auf höchstens 15 Grad, damit Gebäude oder Bäume nicht getroffen werden.

Der Verband warnte auch in diesem Jahr ausdrücklich vor oftmals gefährlichen illegalen Feuerwerkskörpern. Verbraucher sollten darauf achten, dass die Ware entweder das CE-Zeichen verbunden mit einer Registriernummer und einer Identifikationsnummer oder eine Zulassungsnummer der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) trägt.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Rohstoffmacht Russland stärkt mit zwei spektakulären Öl-Projekten ihre Position. Ein internationales Bankenkonsortium sichert den Milliardenkauf des Ölförderers TNK-BP durch den Staatskonzern Rosneft ab.

27.12.2012

Die anhaltende Euro- und Staatsschuldenkrise sorgt für Verunsicherung bei vielen deutschen Unternehmen. Laut einer Verbandsumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln gab die Hälfte der befragten Wirtschaftsverbände an, die Stimmung in ihren Mitgliedsunternehmen sei derzeit schlechter als zum Jahreswechsel 2011/2012. Etwa ein Viertel der befragten Verbände befürchten für 2013 einen Personalabbau in ihrer Branche.

26.12.2012

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hält wenig von einer festen Frauenquote für die Führungsetagen der Wirtschaft.„Es ist im ureigenen Interesse der Unternehmen, das Potenzial von Frauen auf allen betrieblichen Ebenen zu nutzen.

27.12.2012
Anzeige