Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Flughafenverband setzt auf Bürgschaft für Air Berlin
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Flughafenverband setzt auf Bürgschaft für Air Berlin
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:02 11.06.2017
Flugzeuge der Air Berlin auf dem Flughafen in Düsseldorf. Quelle: Bernd Thissen
Anzeige
Berlin

Der Flughafenverband ADV setzt auf staatliche Hilfe für die krisengeschüttelte Air Berlin. „Ich kann nur hoffen, dass dem gestellten Bürgschaftsantrag entsprochen wird“, sagte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel der „Rheinischen Post“.

„Eine zweite große deutsche Airline im Markt wäre wünschenswert - gerade aus Sicht der Reisenden.“ Air Berlin hatte am Donnerstag mitgeteilt, bei den Landesregierungen von Berlin und Nordrhein-Westfalen eine Voranfrage auf Prüfung eines Bürgschaftsantrags gestellt zu haben. Offen blieb, um welche Summe es dabei gehen könnte. Eine mögliche Bürgschaft für die finanziell angeschlagene Fluggesellschaft ist allerdings hochumstritten. Ablehnend bis skeptisch äußerten sich Politiker aus CDU und FDP.

Ein „tragfähiges Zukunftskonzept“ sei die Mindestvoraussetzung für die Gewährung einer solchen Hilfe, hatte die Bundesregierung am Freitag klar gemacht. Zuvor waren am Donnerstag Bemühungen um eine gemeinsame Ferienfluggesellschaft der Tochter Niki mit Tui gescheitert. Niki bleibt nun erst einmal im Konzern.

Unterdessen wirbt die Fluglinie bei Passagieren um Vertrauen. Obwohl sich Air Berlin um staatliche Bürgschaften bemüht, müssten Reisende nicht um die Gültigkeit ihrer gekauften Tickets bangen. „Die Tickets sind sicher. Die Kunden können beruhigt bei uns buchen“, sagte Vertriebsvorstand Götz Ahmelmann der „Rheinischen Post“ (Samstag). „Die Buchungszahlen sind stabil. Die Flugzeuge sind gut gefüllt. Es hat sich für uns operativ und finanziell nichts geändert.“

Wegen Mängeln bei der Flugplanung und beim Umbau der Flotte fallen bei Air Berlin seit Wochen Flüge aus und es gibt immer wieder große Verspätungen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Keine Starts und Landungen, umgeleitete Flugzeuge, ein vorsorglich gesprengter Rucksack und ein Großaufgebot der Polizei: Ein Alarm wegen verdächtiger Gespräche in einem Flugzeug legt den Köln/Bonner Flughafen mehrere Stunden lahm. Dann gibt die Polizei Entwarnung.

11.06.2017

Entwarnung nach der außerplanmäßigen Zwischenlandung eines Flugzeugs auf dem Flughafen Köln/Bonn: Die drei tatverdächtigen Männer kommen auf freien Fuß. Das teilte ein Sprecher der Kölner Polizei mit.

11.06.2017

Opel soll noch dieses Jahr von General Motors an den französischen PSA-Konzern verkauft werden. Der populäre Chef des Autobauers will den Übergang für sich selbst wohl nicht mitmachen, schreibt die „FAS“.

11.06.2017
Anzeige