Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt General Motors kündigt Milliarden-Investition in den USA an
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt General Motors kündigt Milliarden-Investition in den USA an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:33 17.01.2017
General Motors ist der größte US-Autobauer. Quelle: Jeff Kowalsky
Anzeige
Detroit

Nach den Konkurrenten Ford und Fiat Chrysler hat auch General Motors (GM) unter dem Druck des künftigen Präsidenten Donald Trump Investitionspläne in den USA verkündet. Der größte US-Autobauer teilte mit, zusätzliche 1,0 Milliarden Dollar (900 Mio Euro) in seine heimische Produktion zu stecken.

Etwa 1500 US-Arbeitsplätze sollen so geschaffen werden oder erhalten bleiben. Details will das Unternehmen erst im Laufe des Jahres bekanntgeben.

Der Schritt folgt auf harsche Kritik von Trump, der von der Autobranche unter Androhung hoher Strafzölle fordert, mehr in den USA und weniger im Ausland herzustellen. „Produziert in den USA oder zahlt hohe Einfuhrsteuern!“, hatte Trump GM Anfang Januar attackiert. Der Konzern produziert einige Modelle für den US-Markt im benachbarten Niedriglohnland Mexiko und hatte im November die Entlassung von 2000 Mitarbeitern in den US-Werken in Lordstown im Bundesstaat Ohio und Lansing in Michigan angekündigt.

Auch der Einzelhandelsriese und größte US-Arbeitgeber Walmart teilte am Dienstag mit, in diesem Jahr rund 10 000 Stellen in den USA schaffen zu wollen. Die Jobs sollen durch einen seit längerem geplanten Filialausbau entstehen. Walmart folgt einem Trend bei US-Unternehmen, bereits vor Trumps Amtsantritt beschlossene Geschäftspläne noch einmal herauszustellen. Wie viele neue Stellen unter dem Strich entstehen, bleibt häufig vage - Walmart etwa hatte erst im Herbst die Streichung von 7000 US-Jobs angekündigt.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Drohungen Donald Trumps zeigen Wirkung: Immer mehr US-Unternehmen wollen künftig kräftig auf amerikanischem Boden investieren und streichen ihre Auslandspläne. Jüngstes Beispiel: Autogigant General Motors will eine Milliarde Dollar in die heimischen Standorte pumpen.

17.01.2017

Der Börsen-Boom im Zuge der US-Präsidentenwahlen hat der US-Investmentbank Morgan Stanley einen starken Jahresabschluss beschert.

17.01.2017

Knapp 50 Milliarden Dollar zahlt British American Tobacco für den Konkurrenten Reynolds. Aus dem Zusammenschluss von Lucky Strike und Camel würde der weltweit größte Tabakkonzern entstehen. Die Branche reagiert auf den sinkenden Zigarettenabsatz.

17.01.2017
Anzeige