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Geschlossene Binnengrenzen könnten deutsche Wirtschaft Milliarden kosten

Berlin Geschlossene Binnengrenzen könnten deutsche Wirtschaft Milliarden kosten

„Durch Staus und Wartezeiten, zusätzliche Bürokratie oder zum Beispiel die Umstellung von Just-in-time-Lieferung auf deutlich teurere Lagerhaltung können sich die Kosten für die deutsche Wirtschaft schnell auf zehn Milliarden Euro pro Jahr summieren“, sagte DIHK-Geschäftsführer Martin Wansleben dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, dem auch die Lübecker Nachrichten angehören.

Quelle: Ulf-Kersten Neelsen

Berlin. Zähe Grenzkontrollen brächten den Reise- und Warenverkehr zwar nicht zum Erliegen, führen aber zwangsläufig zu Verzögerungen. „Das macht Reisen und Lieferungen unnötig teuer“, sagt Wansleben.

Wansleben wirbt dafür, die nationalen Grenzen offen zu halten. Für Geschäftsleute, Dienstleister, Handwerker oder Touristen seien Staatsgrenzen derzeit wie eine „Kreisgrenze“. Sie alle profitierten von offenen Grenzen ebenso wie der lokale Einzelhandel.

Dänemark hat bereits wieder Grenzkontrollen eingeführt

Hintergrund: Die Grenze abriegeln - Ginge das?

Ulrike Demmer

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