Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Gesperrte ICE-Strecke Hannover-Berlin ab Montag wieder frei
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Gesperrte ICE-Strecke Hannover-Berlin ab Montag wieder frei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:30 04.11.2013
Gleisbauer arbeiten an der vom Elbehochwasser betroffenen ICE-Strecke Berlin-Hannover. Foto: Jan Woitas/Archiv
Anzeige
Berlin

Viele Bahnreisende kommen am Montag wieder schneller ans Ziel. Die gesperrte ICE-Strecke Hannover-Berlin - eine der wichtigsten Bahnverbindungen in Deutschland - soll wieder freigegeben werden.

Rund fünf Monate lang konnten die Züge auf der Hochgeschwindigkeitstrasse wegen Schäden nach dem Elbe-Hochwasser nicht durchgehend fahren. Mit der Freigabe der Strecke kehren laut Bahn rund ein Viertel aller bundesweiten Fernzüge wieder zum alten Fahrplan zurück.

Wegen der Umleitungen dauerte die Fahrt von Berlin in den Westen und Süden Deutschlands bis Sonntag bis zu eine Stunde länger. Auf der Strecke Hannover-Berlin waren vor der Sperrung täglich etwa 10 000 Fahrgäste unterwegs. Die geänderten Fahrzeiten betrafen im Fernverkehr jeden Tag insgesamt rund 90 000 Bahnkunden.

Durch Monate lange Streckensperrung dürfte der Bahn nach früheren Angaben im Personenverkehr ein Umsatzverlust von 80 Millionen Euro entstanden sein. Wegen der Elbe-Flut waren Reparaturen an den Gleisschwellen und an der Leit- und Sicherungstechnik auf der Strecke Hannover-Berlin notwendig.

Presseinformation Bahn

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Marode Brücken, veraltete Stellwerke, überlastete Knotenpunkte: Im Schienennetz knirscht es an vielen Stellen. Nun trommelt Bahnchef Rüdiger Grube für mehr Geld.

04.11.2013

Die geplanten direkten Bankenhilfen aus dem EU-Rettungsfonds ESM bleiben ein Zankapfel in der EU. Deutschland bleibt bei seiner harten Linie.

04.11.2013

Eigentlich hatte sich die EU schon auf neue CO2-Grenzwerte für Autos geeinigt - doch der Teufel liegt im Detail. Deutschland legt sich zugunsten seiner Hersteller quer.

03.11.2013
Anzeige