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GfK: Im zweiten Quartal Rekordnachfrage nach Smartphones

347 Millionen Geräte verkauft GfK: Im zweiten Quartal Rekordnachfrage nach Smartphones

Die weltweite Nachfrage nach Smartphones ist im zweiten Quartal laut Marktforschern auf ein Rekordniveau gestiegen.

Frauen mit Smartphones filmen und fotografieren auf der Berliner Fashion Week. Die Nachfrage nach den Geräten ist auf Rekordniveau.

Quelle: Jens Kalaene/archiv

Nürnberg. Die weltweite Nachfrage nach Smartphones ist im zweiten Quartal laut Marktforschern auf ein Rekordniveau gestiegen.

Insgesamt seien von April bis Juni 347 Millionen Geräte verkauft werden, obwohl die Verkaufspreise im Schnitt um neun Prozent gestiegen seien, berichtet das Marktforschungsunternehmen GfK am Dienstag in Nürnberg. Es berufen sich dabei auf weltweit ermittelte Verkaufszahlen im Einzelhandel.

Die treibende Kraft für das starke Nachfragewachstum seien vor allem die asiatischen Schwellenländer gewesen, betont die GfK. Allein dort seien in dem Zeitraum 13 Prozent mehr Smartphones verkauft worden als vor einem Jahr. Die Nachfrage in Mittel- und Osteuropa stieg um elf Prozent, die in Lateinamerika um zehn Prozent.

„Der Wunsch, ein Smartphone zu besitzen, ist weltweit also ungebrochen - trotz Sättigung in einigen Märkten“, kommentierte der für den globalen Telekommunikations-Bereich zuständige GfK-Marktforscher, Arndt Polifke, die Daten. „Dies manifestiert sich je nach Region in höchst unterschiedlicher Weise. Die Hersteller versuchen permanent die Produkte noch attraktiver zu gestalten und so letztendlich den durchschnittlichen Verkaufspreis zu steigern.“

Schwierig bleibt hingegen der Smartphone-Markt in Westeuropa. Dort ist die Nachfrage im zweiten Quartal um drei Prozent auf 28,7 Millionen Geräte gesunken. Damit sei die Entwicklung seit nunmehr drei Quartalen in Folge rückläufig, betonte die GfK. Grund dafür sei eine Sättigung in den größten westeuropäischen Märkten Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Dort sank die Nachfrage jeweils um vier Prozent, fünf Prozent und sieben Prozent.

dpa

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