Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Goldnachfrage bei Deutscher Börse auf Rekordhoch
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Goldnachfrage bei Deutscher Börse auf Rekordhoch
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:38 15.09.2016
Anzeige
Frankfurt/Main

Die Niedrigzinsen haben die Nachfrage nach Gold als Anlage bei der Deutschen Börse auf ein Rekordhoch getrieben.

Inzwischen lagern mehr als 100 Tonnen des Edelmetalls in den Tresoren in Frankfurt, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Seit Jahresbeginn sei der Bestand um rund 70 Prozent gestiegen. Neues Gold kommt immer dann dazu, wenn Kunden die sogenannte Xetra-Gold-Anleihe erwerben. Für jeden Anteilschein wird ein Gramm Gold hinterlegt.

Gold gilt in turbulenten Zeiten als sicherer Hafen. Zudem werfen klassische Sparanlagen wegen der Niedrigzins-Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) kaum noch etwas ab. Anleger investieren daher auch in das Edelmetall. Das verwaltete Vermögen von Xetra-Gold beläuft sich aktuell auf 3,8 Milliarden Euro.

Die Anleger können sich der Deutschen Börse zufolge ihr Edelmetall jederzeit aushändigen lassen. Seit der Einführung von Xetra-Gold im Jahr 2007 wurden den Angaben zufolge insgesamt 4,5 Tonnen Gold ausgeliefert.

Xetra-Gold-Wertpapiere werden von Deutschen Börse Commodities herausgegeben, einem Gemeinschaftsunternehmen des Börsenbetreibers und mehrerer Banken.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Apple hat sich bei seinen Kunden für Probleme beim Update auf das neue iPhone-Betriebssystem iOS 10 entschuldigt.

14.09.2016

Dubiose Cum-Ex-Aktiendeals aus früheren Jahren haben der HVB viel Ärger eingebrockt. Nun sollen nach einem Zeitungsbericht drei frühere Vorstände dafür in Haftung genommen werden.

15.09.2016

Wohl auch mit Blick auf die mögliche Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten drängt UN-Generalsekretär Ban Ki Moon auf die rasche Ratifizierung des Klimaschutzabkommens von Paris.

14.09.2016
Anzeige