Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Griechische Börse rauscht ungebremst in den Keller
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Griechische Börse rauscht ungebremst in den Keller
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:15 12.02.2016
Die Kurse an der Athener Börse befinden sich derzeit im freien Fall. Quelle: Orestis Panagiotou
Anzeige
Athen

Gemeinsam mit anderen europäischen Börsen hat auch der griechische Aktienmarkt seine Talfahrt fortgesetzt. Der Leitindex Athex lag am Donnerstag zwischenzeitlich bei 421 Punkten und damit auf dem tiefsten Stand seit mehr als 25 Jahren.

Für Börseneinbrüche benutzen die Griechen ein Fremdwort, nämlich das deutsche Wort „Krach“. Von einem „Krach“ am griechischen Aktienmarkt ist in der griechischen Finanzpresse auch nun wieder die Rede. Vor allem die größten griechischen Banken, die sich gerade erst erfolgreich refinanziert hatten, wurden in den letzten Tagen von den Anlegern abgestoßen.

Allein am Donnerstag verloren die Alpha Bank und die Griechische Nationalbank zwischenzeitlich knapp 14 Prozent, die Eurobank büßte sogar 22,7 Prozent ein. Den Medienberichten zufolge schreckt die Investoren vor allem die unsichere Finanzlage des Landes ab.

Die Athener Regierung ist derzeit bemüht, ein Paket zur Renten- und Steuerreform zu schnüren. Ohne diese Reformen wollen die Gläubiger des Landes keiner weiteren Finanzhilfen zur Unterstützung bereitstellen - Griechenland wäre dann innerhalb kurzer Zeit erneut von der Zahlungsunfähigkeit bedroht.


Berichterstattung der Zeitung "Kathimerini"
Berichterstattung des Senders Skai
Athener Börse im Internet

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Lage an den internationalen Wertpapierbörsen am 11.02.2016 um 15:15 Uhr (New York Vortagsschluss): * Vortagesstand Quelle: Reuters/oraise Stand: 11.02.2016 ...

11.02.2016

Zu Jahresbeginn hielten sich die Energieversorger noch mit Preiserhöhungen zurück. Nun aber haben weitere Unternehmen ihren Kunden unbeliebte Post geschickt. Teurer wird es unter anderem für viele Berliner und Hamburger.

12.02.2016

Zahlreiche weitere Energieversorger in Deutschland heben die Strompreise an. Seit Jahresbeginn haben 205 der insgesamt 800 Unternehmen ihre Preise erhöht oder Preiserhöhungen ...

11.02.2016
Anzeige