Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Griechischer Präsident fordert Schuldenerleichterungen
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Griechischer Präsident fordert Schuldenerleichterungen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:32 09.06.2017
Griechenlands Präsident Prokopis Pavlopoulos fordert für sein Land angesichts des enormen Verbindlichkeiten eine Schuldenerleichterungen. Quelle: Etienne Laurent
Anzeige
Berlin

Der Präsident des von einer Schuldenkrise gebeutelten EU-Mitglieds Griechenland, Prokopis Pavlopoulos, hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble um Schuldenerleichterungen für sein Land gebeten.

Griechenland habe Rentenkürzungen und geringere Steuerfreibeträge beschlossen und habe damit seine Verpflichtungen erfüllt, sagte Pavlopoulos der Tageszeitung „Die Welt“ (Freitag). „Ich bitte Wolfgang Schäuble darum, sich bei seiner Entscheidung nicht vom deutschen Wahlkampf beeinflussen zu lassen. Es geht hier um Größeres, es geht um Europa“, sagte Pavlopoulos.

Die Euro-Gruppe will am 15. Juni erneut nach einer Lösung für die Freigabe einer weiteren Hilfstranche für Griechenland suchen. Im Juli braucht Athen sieben Milliarden Euro, um alte Schulden zu begleichen. Schäuble möchte dafür den Internationalen Währungsfonds (IWF) an Bord haben. Der IWF verlangt aber, dass Griechenland konkret Schuldenerleichterungen in Aussicht gestellt werden, etwa verlängerte Laufzeiten oder verringerte Zinszahlungen. Schäuble ist bisher dagegen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Finanzmärkte haben bisher sehr gelassen auf dieErgebnisse der Großbritannien-Wahl reagiert.

09.06.2017

Nach dem geplatzten Deal für einen neuen Ferienflieger fordern Gewerkschafter vom Air-Berlin-Management, den Mitarbeitern umgehend und ehrlich die Lage zu beschreiben.

09.06.2017

Der britische Milliardär und Gründer der Virgin-Gruppe, Richard Branson, hält US-Präsident Donald Trumps Haltung zur Energiebranche für einfältig.

09.06.2017
Anzeige