Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Händler sagen Ein- und Zwei-Cent-Münzen den Kampf an

Kleve Händler sagen Ein- und Zwei-Cent-Münzen den Kampf an

Kleve (dpa) Kampf dem Kleinstgeld: Viele Einzelhändler in der niederrheinischen Stadt Kleve wollen ab Montag Ein- und Zwei-Cent-Münzen aus ihren Kassen verbannen.

Voriger Artikel
Netflix bestätigt „Gilmore Girls“-Comeback
Nächster Artikel
Fahrdienst des Bundestags will auf E-Autos umsteigen

Viele Einzelhändler in der Kleinstadt Kleve haben genug von dem Kleinstgeld. Sie wollen es aus ihren Kassen verbannen.

Quelle: Rolf Vennenbernd/archiv

Kleve. Kleve (dpa) Kampf dem Kleinstgeld: Viele Einzelhändler in der niederrheinischen Stadt Kleve wollen ab Montag Ein- und Zwei-Cent-Münzen aus ihren Kassen verbannen. Stattdessen soll die Endsumme auf dem Kassenbon auf Fünf-Cent-Beträge auf- oder abgerundet werden.

Die Abwicklung der Zahlvorgänge mit Kleingeld sei einfach zu teuer geworden, begründete die Vorsitzende des Händlerzusammenschlusses Klever City Netzwerk, Ute Marks, die Initiative.

Das Netzwerk hat über 800 Händler in der 50 000-Einwohner-Stadt angeschrieben und aufgefordert, ab 1. Februar auf die Ein- und Zwei-Cent-Münzen zu verzichten. Wie viele am Ende mitmachen, ist aber ungewiss. Vorbild sind die benachbarten Niederlande, wo das Auf- und Abrunden schon seit Jahren üblich ist. In Deutschland ist Kleve nach Informationen des Handelsverbandes Deutschland (HDE) allerdings „die erste Stadt, die so etwas macht“.

Die Teilnahme an der Aktion ist sowohl für Händler als auch für die Verbraucher freiwillig. Wer als Kunde mit dem Runden nicht einverstanden ist, hat eine Anspruch darauf, sein Rückgeld centgenau herauszubekommen. Und bezahlt werden kann natürlich auch weiter mit den Ein- und Zwei-Cent-Münzen im Portemonnaie.

Macht der Kunde mit, so wird beispielsweise ein Einkaufsbetrag von 11,22 Euro auf 11,20 Euro abgerundet, ein Bon mit 11,23 Euro dagegen auf 11,25 Euro aufgerundet. Kartenzahlungen sind nicht von der Regelung betroffen.

Hintergrund der Aktion ist, dass das Bevorraten des Kleingeldes und seine Einzahlung bei den Banken in den vergangenen Jahren für den Handel zu einem spürbaren Kostenfaktor geworden ist. Denn die meisten Geldinstitute lassen sich inzwischen die Ausgabe von Münzrollen und das Zählen und Überprüfen eingezahlter Münzen honorieren. Die Sparkasse Kleve etwa berechnet den Händlern bei Einzahlungen größerer Münzmengen nach Angaben eines Sprechers einen Cent pro Münze für die Bearbeitung. Ein-Cent-Münzen bei der Bank abzuliefern, wird damit zum Nullsummenspiel.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft im Rest der Welt
DAX
Chart
DAX 11.195,00 +0,14%
TecDAX 1.743,50 +0,61%
EUR/USD 1,0575 -0,36%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

FMC 77,05 +3,27%
FRESENIUS... 70,46 +3,17%
Henkel VZ 109,50 +2,02%
DT. BANK 17,44 -2,67%
THYSSENKRUPP 23,80 -1,10%
INFINEON 16,30 -0,50%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Stabilitas PACIFIC AF 164,92%
Structured Solutio AF 163,72%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 112,08%
Fidelity Funds Glo AF 98,25%

mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.