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Wirtschaft im Rest der Welt Hörfunk-Nachrichten - Samstag, 23. Dezember - 6.00 Uhr
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06:12 23.12.2017
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Ihre Ansprechpartnerin: Sandra Ketterer , Tel. 030-2852-31370

Die Schlagzeilen:

- Ex-Soldat soll Terroranschlag in San Francisco geplant haben - Verletzte bei Zugunglücken in Österreich und Spanien - Finanzaufsicht warnt Anleger vor Bitcoin: Totalverlust möglich ---------------------------------------------------------------------

Ex-Soldat soll Terroranschlag in San Francisco geplant haben

Los Angeles - Die US-Sicherheitsbehörde FBI hat in Kalifornien einen ehemaligen Marinesoldaten festgenommen, der für den ersten Weihnachtsfeiertag einen Terroranschlag in San Francisco geplant haben soll. Das FBI wirft dem Verdächtigen den Versuch vor, eine ausländische Terrororganisation zu unterstützen. Demnach soll der 26-Jährige Sympathien für die Terrormiliz IS geäußert haben. Als Anschlagsziel habe er den beliebten Pier 39 mit zahlreichen Touristenattraktionen im Nordosten der Stadt gewählt. Er habe Sprengkörper und Sturmgewehre einsetzen wollen.

Verletzte bei Zugunglücken in Österreich und Spanien

Wien - Bei Zugunglücken in Österreich und Spanien sind Dutzende Menschen verletzt worden. Zwölf Menschen zogen sich bei einem Zusammenstoß zweier Personenzüge in der Nähe von Wien leichte bis mittelschwere Verletzungen zu. Die Züge waren in gleicher Richtung unterwegs gewesen und im Bahnhofsbereich von Kritzendorf seitlich aneinandergeraten. Dabei stürzten zwei Waggons um. In Alcalá de Henares nahe Madrid wurden ebenfalls bei einem Zugunglück zwei Menschen schwer verletzt. Eine doppelstöckige S-Bahn konnte nicht rechtzeitig bremsen und krachte gegen einen Prellbock.

Gericht macht bei Familiennachzug Kindeswohl geltend

Berlin - Ein richtungsweisendes Urteil zum Familiennachzug von Flüchtlingen ist nach Informationen der ARD rechtskräftig geworden. Demnach fordert das Berliner Verwaltungsgericht das Auswärtige Amt auf, einem inzwischen 16-jährigen syrischen Flüchtling mit einer schweren Traumatisierung den Nachzug seiner Eltern und Geschwister zu ermöglichen. Dem Jugendlichen war aber nur der subsidiäre, also eingeschränkte Schutz zuerkannt worden. Für diese Gruppe von Flüchtlingen ist der Familiennachzug bis März 2018 ausgesetzt. Als Begründung nannten die Richter demnach das Kindeswohl.

UN-Sicherheitsrat: Weitere Sanktionen gegen Nordkorea

New York – Der UN-Sicherheitsrat hat einstimmig weitere Sanktionen gegen Nordkorea wegen dessen wiederholter Atom- und Raketentests beschlossen. Lieferungen von Mineralölerzeugnissen wie Benzin, Diesel und Schweröl an das Land werden mit dem Votum der 15 Ratsmitglieder weiter begrenzt. Die Resolution enthält auch ein Exportverbot auf Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte, Maschinen, elektrische Geräte, Erde, Gesteine und Holz. Anderen Ländern wird untersagt, Industriemaschinen, Transportfahrzeuge, Eisen und Stahl an Pjöngjang zu verkaufen.

Finanzaufsicht warnt Anleger vor Bitcoin: Totalverlust möglich

Berlin - Angesichts der heftigen Kursausschläge beim Bitcoin warnt nun auch die deutsche Finanzaufsicht vor der Digitalwährung. „Es handelt sich um höchst spekulative Vorgänge mit der Möglichkeit des Totalverlustes“, sagte der Präsident der Aufsichtsbehörde Bafin, Felix Hufeld, der „Bild“-Zeitung. Es werde „Exzesse geben, die bittere Verlierer produzieren“ würden. Hufeld rät daher zu höchster Vorsicht. Ein Anleger müsse wissen, „dass er im schlimmsten Fall sein ganzes Geld verlieren kann.“

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