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Wirtschaft im Rest der Welt Hyundai-Kia will 2013 weltweit 7,4 Millionen Autos verkaufen
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Hyundai-Kia will 2013 weltweit 7,4 Millionen Autos verkaufen
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09:45 03.01.2013
Konzernchef Chung Mong Koo. Foto: Yonhap
Seoul

Konzernchef Chung Mong Koo nannte am Mittwoch in Seoul als Ziel, weltweit 7,41 Millionen Autos abzusetzen. Das wäre im Jahresvergleich ein Anstieg von 4,1 Prozent. Mit rund 7,12 Millionen verkauften Autos sei 2012 das vorher gesteckte Ziel mehr als erfüllt worden, sagte Chung in einer Neujahrsansprache an die Belegschaft. Der Anstieg betrug im Vergleich zu 2011 acht Prozent.

Doch warnte Chung, dass sich die Geschäftsbedingungen als Folge der Schuldenkrise in der Eurozone sowie einer Abschwächung der Weltwirtschaft verschlechtern würden. „Deshalb müssen wir uns stärker auf qualitatives Wachstum in diesem Jahr konzentrieren.“

Für Europa hatte Europa-Vizechef Allan Rushforth wegen der Kaufzurückhaltung bereits einen sinkenden Absatz prognostiziert. Auch das Ziel, in der Region bis 2015 einen Marktanteil von fünf Prozent zu erreichen, sei außer Reichweite gerückt - für 2013 sind 3,4 Prozent angepeilt. Hyundai war 2012 zusammen mit Kia der große Überflieger auf dem schrumpfenden europäischen Markt. In Deutschland legte die Marke Hyundai bei den Neuzulassungen bis November im Vorjahresvergleich um 14 Prozent, Kia sogar um 35 Prozent zu.

Zusammen belegen Hyundai und Kia, die als Gruppe auch von VW schon länger als einer der gefährlichsten Konkurrenten gesehen werden, Platz fünf unter den weltweit größten Autoherstellern. Für die Südkoreaner hatte sich dabei in den vergangenen Jahren immer stärker ihre aggressive Expansion bezahlt gemacht. Dabei setzen sie vor allem auf die steigende Nachfrage in China und anderen aufstrebenden Märkten.

Hyundai Motor, das 2012 neue Fabriken in China und Brasilien in Betrieb genommen hat, peilt in diesem Jahr einen Absatz von 4,66 Millionen Fahrzeugen an, nach 4,4 Millionen im vergangenen Jahr. Kia will 2,75 Millionen Autos absetzen, etwas mehr als die 2,72 Millionen 2012. Die beiden Marken arbeiten strikt voneinander getrennt.

Kia hatte im Dezember seinen deutschen Chefdesigner Peter Schreyer als ersten Ausländer zu einem von drei Firmenpräsidenten befördert. Schreyer, der seit 2006 bei Kia arbeitet, war früher leitender Designer bei VW wie auch davor bei Audi. Die Beförderung Schreyers wird als Teil der Anstrengungen Kias gesehen, sein internationales Markenprofil weiter zu schärfen und seinen Ruf als Hersteller billiger Autos hinter sich zu lassen.

dpa

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