Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt IBM-Umsatz sinkt weiter
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt IBM-Umsatz sinkt weiter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:24 20.04.2016
Anzeige
Armonk

Der jahrelange Umsatzrückgang bei IBM geht weiter. Im vergangenen Quartal sanken die Erlöse des Computer-Giganten um vier Prozent auf knapp 18,7 Milliarden Dollar. Der Umsatz schrumpft inmitten eines langwierigen Konzernumbaus nunmehr schon seit vier Jahren.

Der Gewinn fiel im Jahresvergleich um 13,5 Prozent auf gut zwei Milliarden Dollar, wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss am Montag mitteilte.

IBM-Chefin Ginni Rometty richtet den Konzern auf ein neues Geschäft mit Datenanalyse und selbstlernende Maschinen wie Supercomputer Watson aus. Damit geht auch ein massiver Stellenabbau einher, während zugleich neue Leute für die Zukunftsbereiche eingestellt werden. Der Umbau trägt erste Früchte: Im neuen Geschäft mit Cloud-Diensten und Datenanalyse legten die Umsätze um 14 Prozent auf sieben Milliarden Dollar zu.

IBM bekam im ersten Quartal eine Steuergutschrift von einer Milliarde Dollar, die komplett für Kosten des Stellenabbau verwendet wird.

Der Konzern ordnete die Sparten mit Beginn des Jahres neu. So wurde das bisher separat ausgewiesene Software-Geschäft einzelnen Bereichen zugeordnet. In der weiteren großen Sparte „kognitive Lösungen“, zu der zum Beispiel Reservierungs-Systeme von Fluggesellschaften gehören, sank der Umsatz um 1,7 Prozent auf 3,98 Milliarden Dollar.

Der bereinigte Konzerngewinn von 2,35 Dollar pro Aktie übertraf die Wall-Street-Prognose von 2,09 Dollar. Der Kurs rutschte nachbörslich dennoch um rund fünf Prozent ab.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Türkei hat dem ARD-Korrespondenten Volker Schwenck die Einreise verweigert und dafür Kritik aus Deutschland geerntet.

19.04.2016

„Endstation Istanbul“: Am Flughafen der türkischen Metropole wird ARD-Korrespondent Volker Schwenck überraschend stundenlang festgehalten. Die Gründe dafür bleiben auch nach seiner Rückkehr nach Kairo nebulös. Manche sehen eine Verbindung zum Fall Böhmermann.

20.04.2016

Der von der Türkei an der Einreise gehinderte ARD-Fernsehkorrespondent Volker Schwenck ist wieder zurück in Kairo. Das teilte der Südwestrundfunk mit.

19.04.2016
Anzeige