Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt ICE in Bielefeld evakuiert
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt ICE in Bielefeld evakuiert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:24 25.10.2018
Ein voll besetzter ICE wurde im Hauptbahnhof von Bielefeld evakuiert. Quelle: Silas Stein
Bielefeld

Wegen eines verdächtigen Koffers hat die Bundespolizei einen voll besetzten ICE im Hauptbahnhof von Bielefeld evakuiert.

Der Zug sei nach der Räumung aus dem belebten Bahnhof herausgefahren worden und stehe nun auf dem etwa zwei Kilometer entfernten Güterbahnhof, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Donnerstag. Dort sollen Bombenexperten den Koffer am späten Nachmittag untersuchen.

Der schwarze Pilotenkoffer in dem ICE 640, der auf dem Weg von Berlin ins Rheinland war, sei dem Zugpersonal aufgefallen. Er sei keinem Reisenden zuzuordnen gewesen. Außerdem habe er „nicht unverdächtig“ ausgesehen, sagte der Sprecher der Bundespolizei, ohne weitere Details zu nennen. Deshalb hätten sich die Beamten der Bundespolizei gegen 13.20 Uhr entschieden, den Zug zu räumen. Ob von dem Koffer tatsächlich eine Gefahr ausgehe, müssten nun die Experten klären.

Die Reisenden mussten den Zug in Bielefeld verlassen und ihre Reise mit nachfolgenden Zügen fortsetzen. Wie viele Fahrgäste genau an Bord waren, konnte die Bahn zunächst nicht sagen. Der übrige Zugverkehr auf der Strecke sei nicht beeinträchtigt, sagte ein Bahnsprecher.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Im Streit zwischen Rom und Brüssel um den Haushalt des hoch verschuldeten Eurozonen-Mitglieds Italien sieht EZB-Präsident Mario Draghi gute Chancen für eine Einigung.

25.10.2018

Angesichts einer negativen Grundstimmung auf dem italienischen Markt ist die Regierung in Rom bereit, den Banken finanziell unter die Arme zu greifen.

25.10.2018

Die Staatseinnahmen werden nicht mehr so stark steigen wie zuletzt. Mit einem kleinen Plus dürfen Bund, Länder und Kommunen bis zum Jahr 2022 aber doch noch rechnen.

25.10.2018