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Kaufhof will Einschnitte bei Löhnen und Gehältern

«Wirtschaftliche Atempause» Kaufhof will Einschnitte bei Löhnen und Gehältern

Der Warenhauskonzern Kaufhof drängt angesichts seiner angespannten wirtschaftlichen Lage auf Einschnitte bei Löhnen und Gehältern der etwa 21 000 Mitarbeiter.

Der Warenhauskonzern Kaufhof will für eine „wirtschaftliche Atempause“ Löhne und Gehälter der 21 000 Mitarbeiter senken.

Quelle: Christoph Zeiher

Düsseldorf. Der Warenhauskonzern Kaufhof drängt angesichts seiner angespannten wirtschaftlichen Lage auf Einschnitte bei Löhnen und Gehältern der etwa 21 000 Mitarbeiter.

Das Unternehmen habe mit der Gewerkschaft Verdi Gespräche aufgenommen, um einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung abzuschließen, teilte Kaufhof-Chef Wolfgang Link mit. Ziel sei es dem Unternehmen eine „wirtschaftliche Atempause“ zu verschaffen, bis die angestoßenen Wachstumsmaßnahmen Wirkung zeigten.

Zuvor hatte die „Süddeutsche Zeitung“ über die Pläne des Kaufhof-Managements berichtet. Der Kaufhof-Arbeitsdirektor Peter Herlitzius betonte: „Wir sind uns bewusst, dass ein neuer Tarifvertrag für unsere Mitarbeiter Einschnitte bedeutet.“ Der Schritt sei jedoch unvermeidlich, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und damit Arbeitsplätze langfristig zu sichern.

dpa

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