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Keine Trendwende bei Preisanstieg für Ackerland

Ministerium stellt fest Keine Trendwende bei Preisanstieg für Ackerland

Nach dem rasanten Preisanstieg für Ackerland in den vergangenen Jahren sieht das Bundesagrarministerium keine Anzeichen für eine Trendwende.

Berlin. Nach dem rasanten Preisanstieg für Ackerland in den vergangenen Jahren sieht das Bundesagrarministerium keine Anzeichen für eine Trendwende.

„Die Situation wird sich kaum entspannen“, erklärte das Ministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf niedrige Zinsen am Kapitalmarkt. „Außerlandwirtschaftliches Investorenkapital sucht sich verstärkt Anlagemöglichkeit im Agrarbereich.“ Dies führe zum Anstieg der Kauf- und Pachtpreise. Das Ministerium beobachte diesen Trend mit Sorge, weil er die Entwicklungsmöglichkeiten aktiver Bauern vor Ort zunehmend behindere.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Durchschnittspreis für ein Hektar Agrarland bundesweit auf fast 19 600 Euro weit mehr als verdoppelt. Die Spanne reichte hierzulande 2015 von um die 10 000 Euro je Hektar im Saarland und Thüringen bis zu mehr als 47 000 Euro in Bayern.

dpa

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