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Längere Schlangen durch Karstadt-Warnstreiks

Essen/Berlin Längere Schlangen durch Karstadt-Warnstreiks

Hunderte Karstadt-Mitarbeiter haben am Samstag am zweiten Tag in Folge die Arbeit niedergelegt. Nach Angaben des Unternehmens blieben die Beeinträchtigungen wie am Vortag aber gering.

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Mit bundesweiten Streikaktionen beim angeschlagenen Warenhauskonzern Karstadt will die Gewerkschaft Verdi den Druck auf die Unternehmensführung erhöhen. Foto: Martin Gerten/Archiv

Essen. Hunderte Karstadt-Mitarbeiter haben am Samstag am zweiten Tag in Folge die Arbeit niedergelegt. Nach Angaben des Unternehmens blieben die Beeinträchtigungen wie am Vortag aber gering.

Bundesweit hatten alle Filialen pünktlich geöffnet, wie ein Karstadt-Sprecher sagte. „Die Beeinträchtigungen waren heute noch geringer als am Freitag.“

Vom frühen Morgen an standen die Mitarbeiter in Hamburg vor den Eingängen der Warenhäuser. Insgesamt rechnete die Gewerkschaft Verdi in der Hansestadt mit rund 550 streikenden Karstadt-Mitarbeitern, wie Sprecher Arno Peukes sagte. Gegen Mittag gingen die Beschäftigten aus Hamburg dann zum Jungfernstieg, um dort gemeinsam mit ihren Kollegen aus Flensburg demonstrieren.

Im Zuge des Warnstreiks sei es „schon zu Beeinträchtigungen gekommen“, sagte Peukes. So sei am Freitag und Samstag ein Kaufhaus im Stadtteil Bergedorf geschlossen worden. Zudem hätten sich Kunden teilweise auf längere Wartezeiten an den Kassen und bei Beratungen einstellen müssen. Eine erste Streikwelle am Freitag hatte nach Angaben des Unternehmens nur geringe Beeinträchtigungen im Verkauf zur Folge.

Auch in Berlin traten rund 400 Karstadt-Mitarbeiter am zweiten Tag in Folge in den Warnstreik. Die Beschäftigen versammelten sich nach Gewerkschaftsangaben im Verdi-Haus am Ostbahnhof. Es seien noch weitere Streiks geplant, gab Verdi-Fachbereichsleiterin Erika Ritter bekannt. Den Zeitpunkt ließ sie offen, damit der Arbeitgeber sich nicht vorbereiten könne.

Der Hintergrund der bundesweiten Warnstreiks: Verdi will Karstadt zur Rückkehr in die Tarifbindung zwingen, nachdem das Unternehmen im Mai einseitig eine „Tarifpause“ verkündet hatte. Außerdem fordert die Gewerkschaft einen Standort- und Beschäftigungssicherungsvertrag für die rund 20 000 Beschäftigten. Erste Gespräche zwischen den Tarifparteien waren ergebnislos geblieben. Doch sollen die Verhandlungen am 11. November mit einem mehrtägigen Gesprächsmarathon fortgesetzt werden.

dpa

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