Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Lagarde warnt London vor EU-Austritt
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Lagarde warnt London vor EU-Austritt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:27 12.12.2015
Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde. Quelle: Julien Warnand
Anzeige
London

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat Großbritannien vor einem Austritt aus der EU gewarnt.

Negative Folgen befürchtet sie vor allem für den Handel und die Finanzströme in der EU, wie sie dem Sender BBC sagte. Die EU „hat sich über die Jahre als effektiv erwiesen“, fügte sie am Donnerstag in London hinzu.

Der britische Premierminister David Cameron hat bis spätestens Ende 2017 ein Referendum angekündigt, bei dem die Briten entscheiden, ob sie in der Gemeinschaft bleiben oder austreten wollen.

Für einen Verbleib stellt Cameron Bedingungen und verlangt von Brüssel Reformen. Umfragen zufolge ist unklar, wie das Referendum, das vermutlich bereits 2016 stattfinden soll, ausfallen könnte.

Für die britische Wirtschaft findet der IWF in einem neuen Bericht lobende Worte. Die Wirtschaft wachse schneller als in den anderen Industriestaaten und die Arbeitslosigkeit sei erheblich gesunken. Kritisch äußerte sich der Bericht dagegen zu den hohen Immobilienpreisen in Großbritannien. Auch das staatliche Defizit sei mit fast fünf Prozent vom Bruttoinlandsprodukt zu hoch.  


IWF Bericht
BBC Interview

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Zwischen schlechten Nachrichten und Gerüchten zum Abgas-Skandal liefern die Absatzzahlen von Volkswagen zählbare Fakten. Demnach zeichnet sich schon nach dem November ab, dass das Rekordergebnis von 2014 nicht wiederholt werden kann. Doch es gibt Hoffnung.

13.12.2015

Der deutsche Chemiekonzern BASF verliert seine Position als Nummer eins in der Welt - allerdings nur vorübergehend. Denn die US-Chemieriesen Dupont und Dow Chemical möchten sich nach ihrer Fusion zum neuen Weltmarktführer wieder aufspalten.

13.12.2015

Für den Kupferhersteller Aurubis kommen neue Bestwerte gerade recht. Schließlich feiert das Unternehmen 2016 sein 150-jähriges Bestehen. Im Jubiläumsjahr dürfte das Ergebnis aber wieder zurückgehen.

11.12.2015
Anzeige