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Medienmogul Murdoch leistet sich neue Fernsehsender

New York Medienmogul Murdoch leistet sich neue Fernsehsender

Der Start zweier Fernsehsender in den USA hat ein Loch in die Kasse von Medienmogul Rupert Murdoch gerissen.

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Murdoch erklärte in New York, die neuen Sender seien eine Investition in künftiges Wachstum. Foto: Dan Himbrechts

New York. Der Start zweier Fernsehsender in den USA hat ein Loch in die Kasse von Medienmogul Rupert Murdoch gerissen. Unter anderem wegen der Anlaufkosten fiel der Gewinn seines Konzerns 21st Century Fox im ersten Geschäftsquartal um 44 Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Dollar (944 Mio Euro).

Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte zudem der Erlös aus dem Verkauf einer Tochterfirma für Software das Ergebnis erheblich aufgebessert. Die Anleger waren unzufrieden. Nachbörslich fiel die Aktie am Dienstag um annähernd 2 Prozent. Konzernchef und Hauptaktionär Murdoch erklärte am Dienstag in New York, die neuen Sender seien eine Investition in künftiges Wachstum. Er hatte in den vergangenen drei Monaten den Sportsender Fox Sports 1 sowie den Unterhaltungskanal FXX aus der Taufe gehoben.

Der Umsatz von 21st Century Fox stieg um 18 Prozent auf 7,1 Milliarden Dollar. Dazu trug auch die Einbeziehung von Sky Deutschland bei. Murdoch hält seit Jahresbeginn die Mehrheit an dem Bezahlsender aus München. Dieser konnte seine Abonnentenzahl zuletzt auf gut 3,5 Millionen steigern und arbeitet sich langsam aus der Verlustzone heraus.

Haupteinnahmequelle von Murdoch sind seine Fox-Fernsehsender. Zweites großes Standbein ist das Hollywood-Studio 20th Century Fox. Hier fiel der operative Gewinn, weil im Vergleichszeitraum das Trickfilm-Abenteuer „Ice Age 4 - Voll verschoben“ für außergewöhnlich gute Einnahmen an der Kinokasse gesorgt hatte.

Die Zeitungen und Bücher hatte Murdoch abgespalten, nachdem Leser und Anzeigenkunden ins Internet abgewandert waren. Der Abhörskandal um die britische Sonntagszeitung „News of the World“ brachte das Fass schließlich zum Überlaufen. Der Verlagszweig tritt weiter unter dem Traditionsnamen News Corp. auf und umfasst unter anderem das „Wall Street Journal“ und die britische „Sun“.

dpa

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