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Microsoft-Aktie erreicht Rekordhoch zum US-Handelsstart

Starke Quartalszahlen Microsoft-Aktie erreicht Rekordhoch zum US-Handelsstart

Anleger honorieren die erfolgreichen Bemühungen von Microsoft-Chef Satya Nadella, das Computer-Urgestein zum Cloud-Dienstleister umzukrempeln. Die Aktie klettert zum US-Handelsstart auf Rekordhoch.

Redmond. Microsoft wird dank starken Wachstums im Cloud-Geschäft an der Börse gefeiert. Die Aktie startete am Freitag mit einem Plus von knapp fünf Prozent in den US-Handel und erreichte ein neues Allzeithoch bei über 60 Dollar.

Am Vorabend hatte der Konzern, der es zuletzt auf einen Börsenwert von etwa 466 Milliarden Dollar brachte, starke Zahlen für das vergangene Quartal vorgelegt.

Die Erlöse blieben verglichen mit dem Vorjahreswert stabil bei 20,5 Milliarden Dollar (18,8 Mrd Euro). Der bereinigte Umsatz wuchs um überraschend deutliche drei Prozent auf 22,3 Milliarden Dollar. Auch der Überschuss von 4,7 Milliarden Dollar übertraf trotz eines Rückgangs um vier Prozent die Prognosen der Analysten.

Bei Anlegern kamen die Zahlen gut an - die Aktie hatte bereits nachbörslich um mehr als fünf Prozent zugelegt und so außerhalb der regulären Handelszeiten ein Rekordhoch markiert. In den letzten sechs Monaten ist der Kurs um knapp 16 Prozent gestiegen. Für Firmenchef Satya Nadella, der Microsoft vom Computer-Riesen zum modernen Cloud-Dienstleister umbauen will, ist das ein großer Erfolg.

Der Umsatz im Cloud-Geschäft mit Diensten aus dem Netz, der sogenannten Datenwolke, wuchs um acht Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar. Vor allem die boomende Cloud-Plattform Azure stach mit einem Zuwachs um 116 Prozent einmal mehr heraus. Vorstandschef Nadella zeigte sich zufrieden, Microsoft liefere weiterhin Innovationskraft und helfe Kunden beim tiefgreifenden digitalen Wandel.

Bei den Office-Büroprogrammen, die inzwischen auch verstärkt als Abo angeboten werden, schaffte der Konzern ebenfalls ein deutliches Plus von sechs Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar. Schwierig bleibt indes die PC-Sparte, hier sanken die Erlöse um zwei Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar. Im weitgehend aufgegebenen Smartphone-Geschäft gab es einen weiteren Einbruch von 72 Prozent. Auch die Gaming-Sparte um die Spielkonsole Xbox verzeichnete ein Umsatzminus von fünf Prozent.

dpa

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