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Nahrungsmittelpreise steigen seit Jahren stärker als die Inflation

Wiesbaden Nahrungsmittelpreise steigen seit Jahren stärker als die Inflation

Die Nahrungsmittelpreise in Deutschland legen seit Jahren stärker zu als die Verbraucherpreise insgesamt.

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Die stärksten Preiserhöhungen bei Nahrungsmitteln gab es im vergangenen Jahr zum Vorjahr unter anderem bei Gemüse und Obst.

Quelle: Martin Schutt/symbolbild

Wiesbaden. Die Nahrungsmittelpreise in Deutschland legen seit Jahren stärker zu als die Verbraucherpreise insgesamt.

Mit plus 12,4 Prozent seit 2010 liegt der Anstieg deutlich über dem allgemeinen Anstieg der Teuerung in diesem Zeitraum (plus 6,9 Prozent), wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch anlässlich der Berliner Landwirtschaftsausstellung „Grüne Woche“ (15.-24.1.) mitteilte.

Im vergangenen Jahr setzte sich der Trend fort, wie die Wiesbadener Behörde bereits bekanntgegeben hatte: Nahrungsmittel waren 2015 um 0,8 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Insgesamt erhöhten sich die Verbraucherpreise nur um 0,3 Prozent. Damit war die Teuerungsrate so niedrig wie im Jahr der Wirtschaftskrise 2009. Hauptgrund für den schwachen Preisauftrieb war der Absturz der Ölpreise.

Die stärksten Preiserhöhungen bei Nahrungsmitteln gab es im vergangenen Jahr zum Vorjahr bei Gemüse (plus 5,3 Prozent) und Obst (plus 5,0 Prozent). Teurer wurden auch Schokolade (plus 11,2 Prozent) und Honig (plus 7,0 Prozent). Für Fisch (plus 2,0 Prozent) und Brot (plus 1,5 Prozent) mussten Verbraucher ebenfalls mehr bezahlen. Die Butter auf dem Brot verbilligte sich indes erheblich (minus 8,7 Prozent). Erheblich günstiger waren im Jahresdurchschnitt auch Milch, Käse, Quark und Eier (insgesamt minus 4,3 Prozent).


Statistisches Bundesamt zu Inflation
Statistisches Bundesamt zur Berechnung des Verbrauchpreisindex
Preis-Kaleidoskop Bundesamt
Bundesamt-Video zur Berechnung der Verbraucherpreise
EZB-Lernspiel zu Inflation und Deflation
Bundesamt zu Verbraucherpreisen 2015 endgültige Zahlen
Grüne Woche
Bundesamt zu Nahrungsmittelpreisen 2015
Preismonitor Statistisches Bundesamt

dpa

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