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Nie waren Medikamente so teuer

AOK-Arzneimittelverordnungsreport 2016 Nie waren Medikamente so teuer

Der Markt ist riesig, der Preiskampf gering: Die Ausgaben für Medikamente erreichten im vergangenen Jahr ein. Das trifft vor allem diejenigen, die sie dringend benötigen.

Teure Pille: Nie zuvor mussten Deutsche mehr für ihre Medikamente ausgeben als 2015.
 

Quelle: dpa

Berlin.  Die Ausgaben für Arzneimittel steigen ungeachtet aller Preisbremsen weiter rasant an – zu Lasten der Versicherten. Aus dem Arzneimittelverordnungsreport 2016 im Auftrag des AOK-Bundesverbands geht hervor, dass die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung 2015 ein neues Rekordniveau von 36,9 Milliarden Euro erreichten. Damit seien die Kosten in nur zwei Jahren um 4,8 Milliarden Euro gestiegen.

Diese Entwicklung sei zum größten Teil durch den patentgeschützten Fertigarzneimittelmarkt begründet. Der Markt mit Arzneimitteln, auf die der Hersteller noch das Patent und damit das Monopol hat, wuchs den Angaben zufolge binnen eines Jahres um 1,3 Milliarden Euro auf 14,9 Milliarden Euro. Das sei ein Anstieg allein in diesem Segment um 9,7 Prozent.

Preisbremse wirkt sich nicht aus

Durch das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) von 2011 konnten 2015 bei den patentgeschützten neuen Arzneimitteln rund 925 Millionen Euro eingespart werden. Doch diese Summe hätte noch deutlich höher ausfallen können, wenn das AMNOG als Preisbremse nicht an vielen Stellen aufgeweicht worden wäre, kritisierte der Herausgeber des Reports, Ulrich Schwabe.

Von RND/dpa

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