Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Nokia steckt noch immer in den roten Zahlen
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Nokia steckt noch immer in den roten Zahlen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:05 26.04.2018
Der Netzwerkausrüster Nokia hat nach wie vor mit sinkenden Umsätzen und Erträgen zu kämpfen. Quelle: Markku Ojala/compic
Espoo

Der Netzwerkausrüster Nokia hat nach wie vor mit sinkenden Umsätzen und Erträgen zu kämpfen. Im ersten Quartal fielen die Erlöse im Jahresvergleich um neun Prozent auf 4,93 Milliarden Euro, wie das Unternehmen im finnischen Espoo mitteilte.

Analysten hatten zwar mit einem weiteren Rückgang gerechnet - nicht aber in diesem Ausmaß. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn sank zudem um ein Drittel auf 239 Millionen Euro. Unterm Strich fiel der Verlust mit 188 Millionen Euro immerhin deutlich geringer aus als ein Jahr zuvor mit 488 Millionen Euro.

Trotz des „herausfordernden“ Jahresauftakts halten die Finnen an ihrer Prognose für 2018 fest. So will das Unternehmen auch weiterhin 1,2 Milliarden Euro an Kosten einsparen.

Nokia erhofft sich von der neuen Technik vor allem in der zweiten Jahreshälfte einen starken Wachstumsschub. Gerade im US-Markt sei mittlerweile eine steigende Nachfrage zu verzeichnen - bereits Ende des Jahres soll der neue Standard dort kommerziell genutzt werden. 2019 sollen dann auch andere Teile der Welt folgen.

Nokia hatte seine Handy-Sparte vor vier Jahren an Microsoft verkauft und sich auf das Geschäft als Netzwerk-Ausrüster konzentriert. Später wurde auch der digitale Kartendienst Here abgestoßen, bei dem die deutschen Autobauer Daimler, BMW und Audi zuschlugen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wegen Salmonellengefahr ruft ein Hersteller zwei Wurstwaren zurück. Die betroffenen Produkte wurden bei Aldi Süd und Rewe verkauft.

26.04.2018

Die andauernde Dieselkrise und der Umbau der Unternehmensspitze haben zumindest finanziell keine großen Auswirkungen auf den weltgrößten Autobauer. Im ersten Quartal hat Volkswagen seinen Umsatz um vier Prozent steigern können.

26.04.2018

Der japanische Videospiele-Spezialist Nintendo bekommt wieder einen deutlich jüngeren Chef. Der 46-jährige Shuntaro Furukawa rückt im Juni an die Firmenspitze vor.

26.04.2018