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Wirtschaft im Rest der Welt Ostern bringt durchwachsenes Wetter und einige Staus
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12:52 25.03.2016
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Offenbach/München

Mit Regen und Stau dürfte in vielen Regionen Deutschlands das lange Osterwochenende beginnen. Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge wird Tief „Hedi“ den Karfreitag verregnet gestalten. Bis Freitagvormittag erwartet der ADAC außerdem ein hohes Verkehrsaufkommen.

Der Höhepunkt der Osterreisewelle sollte aber bereits am Donnerstagnachmittag sein. Vor allem in die Skigebiete im Süden sowie an die Nord- und Ostseeküste könnte es eng werden, hatte der Autoclub bereits zu Wochenbeginn gewarnt. Auf den Strecken Richtung Alpen oder Küsten könne es auch am Karsamstag noch lebhaft werden.

Das Osterwetter dürfte Deutschland von allem etwas bieten: Regen, aber auch Sonnenschein - und auf den Bergen Schnee. Die Temperaturen bewegen sich allmählich nach oben.

Für diesen Freitag machte DWD-Meteorologe Helge Tuschy jedoch wenig Hoffnung. „Wer kann, sollte diesen Tag zum Ausschlafen nutzen“, empfahl er. Zuerst im Westen, dann auch in ganz Deutschland sei Regen zu erwarten - „anhaltend mit leichter bis mäßiger Intensität“, sagte Tuschy am Donnerstag voraus. Die Temperaturen liegen tagsüber um zehn Grad, in den Alpen oberhalb von 1000 Metern schneit es.

Am wärmsten und sonnigsten soll der Karsamstag werden. Der Tag werde recht freundlich, die Temperaturen stiegen auf 12 bis 16 Grad, am Oberrhein bis zu 19 Grad - „und vielleicht wird ja örtlich auch die 20-Grad-Marke angekratzt“, sagte Tuschy.

Am Ostersonntag und -montag sollen Tiefausläufer mit Regengebieten von West nach Ost über Deutschland hinwegziehen. Es wird wieder etwas kühler.

Auf den Straßen wird es am Montag wieder voller, weil dann viele Urlauber zurückfahren. Dann kann es bei der Einreise nach Deutschland angesichts von Grenzkontrollen eng werden.

Der ADAC und der österreichische Autoclub ÖAMTC warnten vor Engpässen. Die Kontrollen an den Grenzübergängen Walserberg bei Salzburg, Rottal-Ost auf der A3 bei Passau und Kiefersfelden bei Kufstein verursachen seit dem Beginn der Flüchtlingskrise immer wieder Staus bei der Einreise.

Nach den Terroranschlägen in Brüssel hat die Bundespolizei außerdem mancherorts die Grenzkontrollen verstärkt - etwa im Südwesten. An den Übergängen zur Schweiz und vor allem nach Frankreich würden Stichproben vorgenommen. „Diese Maßnahmen werden fortgesetzt und intensiviert“, sagte ein Sprecher. Auf den Reiseverkehr gerade an den Ostertagen habe das aber keine Auswirkungen. „Wir gehen nicht davon aus, dass es zu nennenswerten Verzögerungen kommt.“

dpa

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