Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Passagierzahl bei Air Berlin bricht ein
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Passagierzahl bei Air Berlin bricht ein
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:52 10.08.2017
Die zurückgehenden Zahlen sind zum Teil dadurch zu erklären, dass Air Berlin seine Flotte und das Streckennetz deutlich verkleinert hat. Quelle: Tobias Kleinschmidt
Anzeige
Berlin

Die Krise bei Air Berlin verschreckt zunehmend die Kunden der Fluggesellschaft. Die Zahl der Fluggäste sank im Urlaubsmonat Juli im Vergleich zum Vorjahreswert um 24 Prozent auf 2,44 Millionen. Von Januar bis Juli waren es insgesamt 14,79 Millionen Passagiere, wie die Fluggesellschaft am Donnerstag mitteilte. Das entspricht einem Rückgang um 16 Prozent.

Die zurückgehenden Zahlen sind zum Teil dadurch zu erklären, dass Air Berlin seine Flotte und das Streckennetz deutlich verkleinert hat. So verringerten sich die angebotenen Sitzplatzkilometer in den ersten sieben Monaten um 10 Prozent auf 27,9 Millionen. Für diese Kennzahl wird die Zahl der verfügbaren Plätze mit den geflogenen Kilometern multipliziert. Aber auch die Auslastung der Flüge ist gesunken - im Siebenmonatsvergleich von 83,6 Prozent auf 82,4 Prozent.

Air Berlin fliegt seit Jahren Defizite ein, 2016 lag der Verlust bei 780 Millionen Euro. Die Lage verschärfte sich Ende März mit der Umstellung auf den Sommerflugplan. Flugausfälle und Verspätungen häuften sich danach. Am Freitag kommender Woche (18.8.) will Air Berlin seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr vorlegen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bei der Abwrackprämie für ältere Diesel-Fahrzeuge zieht Opel nach. Die deutsche Tochter des französischen PSA-Konzerns bietet den Besitzern älterer Dieselautos der ...

10.08.2017

Es geht um weltweit 27.000 Jobs. ThyssenKrupp will mit dem indischen Konkurrenten Tata Steel fusionieren. Der soll dann das verlustreiche Stahlgeschäft samt Werke übernehmen. Der Essener Konzern will sich so zum Technologie-Konzern mausern. Doch Tata ziert sich noch wegen der Kosten.

10.08.2017

Im Skandal um mit Fipronil belastete Eier sind in den Niederlanden zwei Manager festgenommen worden. Es handelt sich um Führungskräfte des Unternehmens, das verbotenerweise das Insektizid zum Reinigen von Hühnerställen benutzt haben soll.

10.08.2017
Anzeige