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Porsche dreht wegen Elektroprojekt an Kostenschraube

Stuttgart Porsche dreht wegen Elektroprojekt an Kostenschraube

Die hohen Investitionen für die Entwicklung des ersten Elektroporsches werden durch kleinere Einschnitte und längere Arbeitszeiten bei der Belegschaft mitfinanziert.

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Der Konzernbetriebsratschef der Porsche AG, Uwe Hück.

Quelle: Hendrik Schmidt/archiv

Stuttgart. Die hohen Investitionen für die Entwicklung des ersten Elektroporsches werden durch kleinere Einschnitte und längere Arbeitszeiten bei der Belegschaft mitfinanziert. 

Beschränkungen bei den Gehaltserhöhungen beispielsweise sollten gut 200 Millionen Euro einbringen, sagte ein Sprecher des Betriebsrats und bestätigte damit einen Bericht der „Automobilwoche“. „Wir mussten einen Ausgleich finden zwischen Wettbewerbsfähigkeit und Gerechtigkeit. Das ist uns gelungen“, sagte Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück der Zeitschrift.

Der Aufsichtsrat der VW-Tochter hatte Anfang Dezember grünes Licht für das „Mission E“ genannte Elektro-Projekt und die damit verbundenen Investitionen über 700 Millionen Euro am Stammsitz Stuttgart-Zuffenhausen gegeben. In dem Werk sollen mehr als 1000 neue Arbeitsplätze entstehen, eine Lackiererei und eine Montagehalle werden gebaut und das bestehende Motorenwerk wird erweitert.

Im Gegenzug sollen die rund 13 000 Beschäftigten an den Standorten Weissach und Zuffenhausen bis 2025 auf einen viertel Prozentpunkt ihrer tariflichen Gehaltserhöhungen verzichten. Die übertariflich bezahlten Beschäftigten - inklusive der Vorstände - verzichten auf einen halben Prozentpunkt. Nur die Tarifbeschäftigten sollen das Geld später zurückbekommen.

Die Höhe der jährlichen Prämie, die für 2014 immerhin bei 8200 Euro lag, soll sich an der Betriebszugehörigkeit orientieren. Darüber hinaus wird die 34-Stunden-Woche am Stammsitz in Zuffenhausen, die Ende 2016 ausläuft, nicht verlängert. Die Porsche-Arbeiter kehren also zur 35-Stunden-Woche zurück.


Artikel Automobilwoche

dpa

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