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Puma wegen Umbau mit Verlust

Sportartikel Puma wegen Umbau mit Verlust

Hohe Kosten für Sparmaßnahmen und den laufenden Konzernumbau haben den Gewinn des Sportartikelherstellers Puma im dritten Quartal einbrechen lassen.

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Puma hatte bereits nach seiner Gewinnwarnung im Sommer die Märkte auf ein schwaches Jahr eingestimmt.

Quelle: Daniel Karmann/Archiv

Herzogenaurach. Hohe Kosten für Sparmaßnahmen und den laufenden Konzernumbau haben den Gewinn des Sportartikelherstellers Puma im dritten Quartal einbrechen lassen.

Belastet durch die Sondereffekte ging der Überschuss um mehr als 85 Prozent auf 12,2 Millionen Euro zurück, wie das vom französischen Luxusgüterkonzern PPR kontrollierte Unternehmen am Mittwoch in Herzogenaurach mitteilte. Aber auch die schwache Nachfrage in Europa verhagelte der weltweiten Nummer drei der Branche das Geschäft. Die Folge sind unter anderem Stellenkürzungen.

Denn die Franken reagieren mit einer Verschärfung ihres bereits laufenden Umbauprogramms sowie mit zusätzlichen Sparmaßnahmen. Bereits 80 Millionen Euro habe Puma im dritten Quartal für die Restrukturierung der Organisation in Europa, die Optimierung des eigenen Ladennetzes sowie den Umbau der globalen Funktionen ausgegeben, erläuterte der Vorstandsvorsitzende Franz Koch. Diese Kosten würden sich innerhalb von zwei bis drei Jahren amortisieren.

Allerdings ließ Koch offen, ob der nach der überraschenden Gewinnwarnung vom Juli angesetzte Rahmen von 100 Millionen Euro eingehalten wird. „Sie dürfen zusätzliche Einmalausgaben im vierten Quartal voraussetzen“, sagte er lediglich. Genauso vage äußerte er sich zu den Folgen der geplanten Shop-Schließungen und dem Umbau in der Unternehmensstruktur. „Sie können eine Reduzierung der Mitarbeiterzahl voraussetzen.“ Bis Ende 2013 soll die Zahl der Puma-eigenen Läden von 590 auf etwa 540 sinken, wobei in den Schwellenländern neue Shops eröffnet werden sollen.

„Wir sind mit der Umsatz- und Gewinnentwicklung im Moment nicht zufrieden“, räumte Koch ein. Das operative Ergebnis war im dritten Quartal von 118,6 auf 19,6 Millionen Euro geschmolzen. Auch ohne Umbau-Effekte belief es sich nur auf 98,8 Millionen Euro. Der Umsatz verbesserte sich vor allem aufgrund von Währungseffekten um sechs Prozent auf 892,2 Millionen Euro.

Dem MDAX-Konzern mit weltweit gut 10 900 Mitarbeitern fehlt es an innovativen Produkten, auch haben die Strukturen mit dem rasanten Wachstum der Vergangenheit nicht Schritt gehalten. An der Börse drehte die Aktie bis zum Mittag nach Verlusten wieder ins Plus.

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