Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Rekordeinnahmen in Kommunen aus Gewerbe- und Grundsteuer

Wiesbaden Rekordeinnahmen in Kommunen aus Gewerbe- und Grundsteuer

Die gute Konjunktur füllt die kommunalen Kassen. Die Gewerbesteuer sprudelt kräftig - auch weil die Städte und Gemeinden an der Steuerschraube drehen.

Wiesbaden. Deutschlands Städte und Gemeinden haben im vergangenen Jahr dank der guten Konjunktur so viel Gewerbe- und Grundsteuer eingenommen wie nie zuvor.

Das Aufkommen der wichtigsten kommunalen Steuern stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent auf rund 58,9 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Wenn die Wirtschaft rund läuft, steigen vor allem die Gewerbesteuereinnahmen. Zugleich erhöhten die Kommunen aber auch die Steuersätze.

Der größte Teil der Einnahmen entfiel auf die Gewerbesteuer mit 45,7 Milliarden Euro (plus 4,5 Prozent). Der Hebesatz der Gewerbesteuer wurde im bundesweiten Durchschnitt um 2 Prozentpunkte auf 399 Prozent angehoben. Auch die Hebesätze für die Grundsteuer, die Immobilienbesitzer zahlen müssen, sowie für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft stiegen.

Jede Gemeinde legt die Höhe der Hebesätze selbst fest. Vor allem darüber funktioniert der Wettbewerb um die Ansiedlung von Gewerbe. Bei der Gewerbesteuer beträgt der Hebesatz mindestens 200 Prozent, so soll Steuerdumping vermieden werden. Um die Steuer zu berechnen, die Betriebe zahlen müssen, wird der Hebesatz mit einem bundeseinheitlichen Messbetrag multipliziert und durch 100 geteilt.

Nach Angaben der Statistiker stieg das Gewerbesteueraufkommen im vergangenen Jahr am deutlichsten in Schleswig-Holstein (plus 15,3 Prozent) und Rheinland-Pfalz (plus 9,7). Die stärksten Rückgänge gab es in Hamburg (minus 8,2 Prozent) und Berlin (minus 3,5 Prozent).

Die Einnahmen aus der Grundsteuer, die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft zahlen müssen, stiegen um 2,8 Prozent auf 0,4 Milliarden Euro. Die Grundsteuer für Grundstücke brachte den kommunalen Kassen insgesamt 12,8 Milliarden Euro, 4,1 Prozent mehr als 2014.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft im Rest der Welt
DAX
Chart
DAX 12.966,00 -0,21%
TecDAX 2.504,25 -0,32%
EUR/USD 1,1795 +0,20%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. BÖRSE 93,49 +1,05%
DT. BANK 16,21 +0,28%
HEID. CEMENT 92,56 +0,09%
FRESENIUS... 63,50 -5,62%
RWE ST 19,40 -4,32%
E.ON 9,78 -2,57%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 240,29%
Commodity Capital AF 204,91%
Stabilitas PACIFIC AF 130,93%
Allianz Global Inv AF 122,47%
Apus Capital Reval AF 104,01%

mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.