Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Santander will bei Fusion rund 3000 Stellen streichen
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Santander will bei Fusion rund 3000 Stellen streichen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:32 09.06.2017
Am Mittwoch hatte Santander den kriselnden Konkurrenten Banco Popular in letzter Minute für den symbolischen Preis von einem Euro übernommen. Quelle: Peter Kneffel
Anzeige
Madrid

Die spanische Großbank Santander will im Zuge der Übernahme des Konkurrenten Banco Popular Español zahlreiche Arbeitsplätze streichen.

Wie die spanische Zeitung "Expansion" am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtete, sollen insgesamt rund 3000 Stellen wegfallen.

Dabei gehe es vor allem um doppelt besetzte Stellen bei Kerndienstleistungen sowie im Filialnetz. Die Bank dürfte Abfindungen und Frühpensionierungen anbieten, hieß es.

Am Mittwoch hatte Santander den kriselnden Konkurrenten Banco Popular in letzter Minute für den symbolischen Preis von einem Euro übernommen. Europas Bankenaufseher hatten zuvor die Notbremse gezogen.

Nach ihrer Einschätzung stand die Banco Popular kurz vor dem Zusammenbruch. Die Europäische Zentralbank (EZB) als Bankenaufsicht für die bedeutendsten Institute des Euroraums hatte die Banco Popular als "nicht überlebensfähig" eingestuft. Die europäische Bankenabwicklungsbehörde SRB (Single Resolution Board) wurde informiert. Mit der Santander-Auffanglösung konnte eine Abwicklung des seit längerem angeschlagenen Instituts vermieden werden.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Bundesbank sieht die deutsche Wirtschaft nach einem starken Jahresstart vor einem anhaltend kräftigen Aufschwung, der Staat könne weiter schwarze Zahlen schreiben. Verbraucher müssen sich trotzdem auf steigende Preise einstellen.

09.06.2017

Unter anderem ein hoher Krankenstand hat dazu geführt, dass die Kosten pro Arbeitsstunde in Deutschland im ersten Quartal dieses Jahres weiter deutlich gestiegen sind.

09.06.2017

T-Mobile US will bei der anstehenden Fusionswelle auf dem US-amerikanischen Mobilfunkmarkt mitmischen. In Frage kommt offenbar der Rivale Sprint. „Wir sind in einer Position der Stärke“, sagt Telekom-Chef Tim Höttges.

09.06.2017
Anzeige