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Schäuble rechnet weiter mit Einigung zu Griechenland-Hilfen

Athen braucht 7 Milliarden Schäuble rechnet weiter mit Einigung zu Griechenland-Hilfen

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) rechnet weiter mit einem Kompromiss über weitere Hilfen für Griechenland.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble geht weiter von einem Kompromiss über die Griechenland-Hilfen aus.

Quelle: Bernd von Jutrczenka

Berlin. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) rechnet weiter mit einem Kompromiss über weitere Hilfen für Griechenland. Vor dem Treffen der Euro-Finanzminister an diesem Donnerstag in Luxemburg bekräftigte sein Sprecher, der Minister sei sehr zuversichtlich.

„Wir gehen davon aus, dass wir ein tragfähiges Gesamtpaket vereinbaren können“, sagte er in Berlin.

Zuvor hatte Athen die Erwartungen gedämpft. „Wir sind von einer Lösung noch weit entfernt“, zitierte die halbamtliche griechische Nachrichtenagentur ANA-MPA einen hochrangigen griechischen Regierungsfunktionär. Deutschland sei von seiner Position keinen Schritt zurückgegangenen. Athen habe im Falle eines Scheiterns der Eurogruppe bereits eine Sondersitzung der Regierungschefs der 19 Euroländer am Rande des nächsten EU-Gipfels beantragt, hieß es.

Am Dienstag hatte Schäuble gesagt: „Am Donnerstag kriegen wir es auch hin. Sie werden das sehen.“ An dem Treffen der Euro-Gruppe soll auch IWF-Chefin Christine Lagarde teilnehmen. 

Griechenland benötigt im Juli rund sieben Milliarden Euro, um alte Schulden zu begleichen. Streitpunkt war zuletzt die künftige Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und mögliche Schuldenerleichterungen. Der IWF beteiligt sich bisher nicht am dritten Rettungspaket, das bis zu 86 Milliarden Euro umfasst und bis zum Sommer 2018 läuft. Der Fonds hält die griechische Schuldenlast für zu hoch und pocht auf weitere Erleichterungen für Athen.

Bisher wollten die Euro-Länder - allen voran Deutschland - erst nach Abschluss des dritten Rettungspaketes mögliche Schuldenerleichterungen angehen, falls diese dann notwendig sein sollten. Dies war im Mai 2016 so vereinbart worden.

dpa

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