Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt „Spiegel“: Weitere Belastungen für Stromkunden
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt „Spiegel“: Weitere Belastungen für Stromkunden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:15 19.11.2012
Ein Offshore-Windpark in der Nordsee. Durch Zusatzkosten drohen Stromkunden noch höhere Preise. Quelle: Ingo Wagner/Archiv
Anzeige
Berlin

Stromkunden müssen einem Bericht zufolge mit weiteren Belastungen rechnen. Dabei geht es um Zusatzkosten für Probleme beim Anschluss von Windparks auf hoher See ans Stromnetz.

Wie das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ schreibt, konnten nun die Netzbetreiber ihre Interessen bei der Bundesregierung durchsetzen - mit der Folge, dass die Stromkunden mehr zahlen müssen.

Nach einem bisherigen Gesetzentwurf sollten laut Bericht die Netzbetreiber in jedem Fall mit bis zu 100 Millionen Euro haften, wenn eine Offshore-Anlage nicht rechtzeitig ans Netz geht. Die Bundesregierung wolle diesen Betrag aber nun für viele Projekte auf 20 Millionen Euro reduzieren. Alles, was darüber hinausgehe, müssten dann die privaten Stromkunden zahlen.

Union und FDP hätten sich damit dem Druck des Netzbetreibers Tennet gebeugt. Dieser hatte gedroht, die bisher geplante Haftungsregelung bedeute den Tod der Offshore-Windenergie.

Auf die Verbraucher kommen im nächsten Jahr ohnehin höhere Strompreise zu, im Durchschnitt von mehr als zehn Prozent. Die Anbieter geben gestiegene Kosten durch die höhere EEG-Umlage und Netzentgelte sowie andere Abgaben an die Endkunden weiter.

Der Netzbetreiber Tennet soll zahlreiche Offshore-Windparks an der Nordsee ans Stromnetz anbinden. Diese milliardenschweren Projekte sind aber erheblich ins Stocken geraten.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Nach dem monatelangen S-Bahn-Chaos in Berlin hat die Deutsche Bahn nach einem Zeitungsbericht eine Millionenklage gegen ehemalige Manager des Konzerns gewonnen.

19.11.2012

Die US-Börsenaufsicht SEC verlangt von dem lange Zeit untergetauchten Hedgefonds-Manager Florian Homm annähernd 56 Millionen Dollar (44 Millionen Euro).

19.11.2012

Der Hamburger Zeitschriftenverlag Gruner+Jahr hat klargestellt, dass noch keine Entscheidung über die Zukunft seiner Wirtschaftsblätter gefallen ist.

19.11.2012
Anzeige