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Starker Dollar und Zukäufe treiben Wachstum bei Henkel an

Düsseldorf Starker Dollar und Zukäufe treiben Wachstum bei Henkel an

Trotz zweistelliger Wachstumsraten bei Umsatz und Ergebnis kann der Düsseldorfer Markenartikler aber die Erwartungen der Börsianer nicht erfüllen. Am Mittwochvormittag ist die Henkel-Aktie der größte Verlierer im Dax.

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Henkel-Logo auf dem Werksgelände in Düsseldorf.

Quelle: Jan-Philipp Strobel

Düsseldorf. Die Einkaufstour von Henkel sorgt für ein kräftiges Wachstum beim Düsseldorfer Konsumgüterhersteller.

Zusammen mit dem starken US-Dollar katapultierten die jüngst getätigten Übernahmen den Umsatz des Persil-Herstellers im zweiten Quartal 2015 um 13,5 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro nach oben, wie Henkel mitteilte. Der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn stieg um 18 Prozent auf 521 Millionen Euro.

Deutlich schwächer fiel allerdings mit 2,4 Prozent das Wachstum aus eigener Kraft - also ohne Zukäufe - aus. Damit blieb der Konzern hinter den Erwartungen der Analysten. Vor allem die Klebstoffsparte enttäuschte. Die Folge: Mit einem Minus von rund 7 Prozent war die Henkel-Aktie am Mittwochvormittag der größte Verlierer im Dax.

Am besten lief es für Henkel im Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln. Dank Persil, Pril und Co erzielte die Sparte mit plus 4,3 Prozent das höchste organische Wachstum aller Geschäftsbereiche und konnte weitere Marktanteile hinzugewinnen. Dabei legte Henkel nicht nur in den Wachstumsmärkten zu, auch die deutschen Verbraucher kauften kräftig ein. Punkten konnte der Konzern auch auf dem hartumkämpften nordamerikanischen Markt, wo das Unternehmen im Frühjahr seinen Waschmittel-Klassiker Persil eingeführt hatte.

Deutlich schwächer wuchs der Kosmetikbereich mit einem Plus von 1,9 Prozent. Hier liefen vor allem die Geschäfte in Asien (ohne Japan) und Lateinamerika gut. In den reifen Märkten Westeuropas litten die Geschäfte von Henkel dagegen unter dem intensiven Wettbewerb.

Als enttäuschend bezeichnete Henkel-Chef Rorsted die Entwicklung im Klebstoffgeschäft, wo das organische Umsatzwachstum nur noch 1,7 Prozent erreichte und damit die Erwartungen deutlich verfehlte. Hier will der Konzern nun gegensteuern. Details dazu nannte der Manager aber nicht.

Rorsted bekräftigte, dass Henkel auch in Zukunft weitere Akquisitionen plane, um das Unternehmenswachstum zu beschleunigen. Insgesamt stehen dem Konzern für die geplante Einkaufstour nach eigenen Angaben noch rund fünf Milliarden Euro zur Verfügung.

Für das Gesamtjahr sieht sich Henkel insgesamt auf Kurs. Aus eigener Kraft soll der Umsatz 2015 um 3 bis 5 Prozent steigen und der bereinigte Gewinn je Aktie um 10 Prozent zulegen.

dpa

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