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Wirtschaft im Rest der Welt Stimmung der US-Verbraucher steigt auf Fünfjahreshoch
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Stimmung der US-Verbraucher steigt auf Fünfjahreshoch
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12:36 26.06.2013
Shopping in den USA: Die Stimmung der Konsumenten in den USA ist so gut wie seit fünfeinhalb Jahren nicht mehr. Foto: Jim Lo Scalzo/Archiv
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Washington

einen ihre Zurückhaltung abzulegen und investieren wieder mehr, wie Regierungszahlen vom Dienstag zeigen. Der amerikanische Dollar reagierte mit Kursgewinnen auf die robusten Zahlen.

Der Index zum Verbrauchervertrauen stieg von Mai auf Juni um 7,1 Punkte auf 81,4 Zähler, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Dienstag mitteilte. Zuletzt hatte der Index im Januar 2008 so hoch gelegen. Der Vormonatswert wurde allerdings von 76,2 auf 74,3 Punkte nach unten korrigiert.

Es war der dritte monatliche Anstieg in Folge. „Die Verbraucher sind wesentlich zuversichtlicher über die Lage im Geschäftsbereich und auf dem Arbeitsmarkt als noch zum Jahresbeginn“, sagte Lynn Franco vom Conference Board. „Dies deutet darauf hin, dass sich das Wirtschaftswachstum wahrscheinlich kurzfristig nicht verlangsamt, sondern vielleicht sogar mäßig anzieht.“ Der private Konsum ist für das Wachstum der weltgrößten Volkswirtschaft sehr wichtig.

Die Immobilienpreise steigen mittlerweile mit mehrjährigen Rekordraten, der Markt kommt zusehends in Schwung. Der Case-Shiller-Hauspreisindex, eine vielbeachtete Kennzahl, stieg im April um gut zwölf Prozent zum Vorjahresmonat.

So stark waren die Immobilienpreise zuletzt vor sieben Jahren gestiegen - also noch vor dem scharfen Preiseinbruch, der die amerikanische Immobilienkrise eingeläutet hatte. Jetzt bereits von einer abermaligen Überhitzung am Immobilienmarkt zu sprechen, dürfte dennoch übertrieben sein: Die Häuserpreise liegen immer noch deutlich unter ihrem mehrjährigen Durchschnitt.

Die neuen Wirtschaftsdaten aus den USA stützen auch den Kurs der amerikanischen Notenbank Fed zu einer strengeren Geldpolitik. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, dürfte dem Plan der Federal Reserve, ihre milliardenschweren Anleihekäufe zurückzuführen, wenig im Wege stehen.

Fed-Chef Ben Bernanke hatte vergangene Woche gesagt, die US-Notenbank werde ihre milliardenschweren Anleihekäufe voraussichtlich noch in diesem Jahr reduzieren und Mitte 2014 komplett einstellen. Allerdings nur dann, wenn die Konjunktur mitspielt. Je robuster amerikanische Konjunkturdaten ausfallen, desto weniger spricht mithin dagegen, dass die Fed ihren Ausstiegsplan überdenken muss.

Der nahende Kurswechsel der Fed hat schon jetzt massive Marktreaktionen hervorgerufen. Investoren reduzieren angesichts der künftig geringeren Geldschwemme ihre Engagements. Der amerikanische Dollar hat demgegenüber stark profitiert, weil eine nicht so expansive Geldpolitik dem Außenwert der Währung weniger schaden dürfte.

Mitteilung des Conference Board

dpa

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