Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Streikjahr 2015 lässt zwei Millionen Arbeitstage ausfallen
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Streikjahr 2015 lässt zwei Millionen Arbeitstage ausfallen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:30 04.03.2016
Anzeige
Düsseldorf/Frankfurt

Im vergangenen Jahr ist in Deutschland so viel gestreikt worden wie schon lange nicht mehr. Nach Schätzung des WSI-Tarifarchivs der gewerkschaftsnahen Böckler-Stiftung sind 2015 rund 2 Millionen Arbeitstage wegen Arbeitskämpfen ausgefallen.

Davon entfielen allein 1,5 Millionen Tage auf die von Verdi geführten Konflikte um die höhere Eingruppierung von Erziehern und die Ausgliederung von Paketdiensten bei der Post.

Am gesamten Streikgeschehen beteiligten sich rund 1,1 Millionen Menschen, wie die Forscher in Düsseldorf weiter berichteten. Hier waren die 885 000 Beteiligten an den Warnstreiks der IG Metall die größte Teilgruppe.

In der Öffentlichkeit stark wahrgenommen wurden zudem die Arbeitskämpfe bei Lufthansa und der Deutschen Bahn mit allerdings vergleichsweise wenigen Streikenden. Für das laufende Jahr erwarten die WSI-Forscher eher weniger Streiktage, weil sich keine Großkonflikte abzeichneten. Allerdings könne es eine höhere Zahl von Beteiligten geben, wenn es in der Metallrunde sowie im Öffentlichen Dienst zu Warnstreiks kommen sollte.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Nach jahrelanger Talfahrt schöpft die Musikindustrie dank Streaming-Diensten neue Hoffnung. Auch im CD-Land Deutschland hat sich das Geschäft mit Musik aus dem Netz im vergangenen Jahr verdoppelt.

04.03.2016

Ein in Mosambik angespültes Flugzeugtrümmerteil wird nach Australien gebracht, um festzustellen, ob es zur verschwundenen Malaysia-Airlines-Boeing gehört.

03.03.2016

Die fetten Jahre sind vorbei - so sah es für die 120 000 Mitarbeiter im VW-Haustarif aus angesichts der verlustbringenden Diesel-Affäre. Denn ohne Gewinn bekommen sie auch keine Gewinnbeteiligung. Doch nun folgt mehr als ein Hoffnungsschimmer: es gib eine alternative Prämie.

04.03.2016
Anzeige