Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Streiks bei Amazon für dieses Jahr beendet
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Streiks bei Amazon für dieses Jahr beendet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:25 29.12.2015
Bis zum Heiligabend hatten Amazon-Beschäftigte das Weihnachtsgeschäft bestreikt. Quelle: Henning Kaiser/archiv
Anzeige
Leipzig

Die Gewerkschaft Verdi hat die Streiks beim US-Versandhändler Amazon für dieses Jahr für beendet erklärt. Man werde nun schauen, wie es 2016 weitergehe, sagte Verdi-Fachbereichsleiter Jörg Lauenroth-Mago.

Bis zum Heiligabend hatten Amazon-Beschäftigte das Weihnachtsgeschäft bestreikt. Zwar sei es in den vergangenen Jahren gelungen, die Arbeitsbedingungen bei Amazon zu verbessern, sagte Lauenroth-Mago. Aber nach wie vor verweigere sich der US-Konzern Tarifverhandlungen. Das werde Verdi nicht akzeptieren und gegebenenfalls mit weiteren Streiks im nächsten Jahr reagieren. „Für uns ist es klar: Wir können den Marktführer nicht dauerhaft ohne Tarifvertrag lassen.“ Seit Frühjahr 2013 ruft Verdi immer wieder zu Arbeitsniederlegungen auf.

Die Gewerkschaft fordert einen Tarifvertrag nach den Bedingungen des Einzel- und Versandhandels. Das würde für die Mitarbeiter mehr Sicherheit und höhere Löhne bedeuten. Das Unternehmen sieht sich als Logistiker und verweist auf eine Bezahlung am oberen Ende des in dieser Branche Üblichen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Commerzbank macht sich für eine rasche Ausweitung des nationalen Bezahlverfahrens Paydirekt stark. „Im Januar werden wir die Weichen für Paydirekt 2.0 stellen.

29.12.2015

Die Börse in Tokio hat zugelegt. Der Nikkei-Index stieg um 0,56 Prozent auf den Stand von 18 873 Zählern. Der Eurokurs ist leicht gestiegen.

28.12.2015

Im Zuge des Abgasskandals bei Volkswagen wird über realistischere Prüfmechanismen diskutiert. Schon die beschlossenen Veränderungen machen den Autobauern zu schaffen.

29.12.2015
Anzeige