Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Studie: Fünf Millionen Jobs verschwinden durch „Industrie 4.0“
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Studie: Fünf Millionen Jobs verschwinden durch „Industrie 4.0“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:24 19.01.2016
Der neue Arbeitskollege muss nicht zwangsläufig ein Mensch sein: In der Industrie sind Roboter auf dem Vormarsch. Quelle: Ole Spata
Anzeige
Davos

Der Vormarsch der digitalen Welt in den Fabriken und Büros könnte nach einer Studie des Weltwirtschaftsforums (WEF) bis 2020 unterm Strich mehr als fünf Millionen Jobs kosten.

Die vierte industrielle Revolution werde in den wichtigsten entwickelten und aufstrebenden Volkswirtschaften rund 7 Millionen herkömmliche Arbeitsplätze überflüssig machen, zugleich aber nur rund 2 Millionen Stellen mit neuem Anforderungsprofil schaffen, heißt es in der am Montag veröffentlichten Studie.

Sie basiert auf einer Umfrage unter Strategieverantwortlichen und Personalchefs von neun Branchen in 15 Volkswirtschaften - darunter Deutschland, China, die USA, Großbritannien und Japan.

Der immer stärkere Einsatz von Robotern und 3-D-Druckern, der Gentechnik und der Bio- sowie der Nanotechnologie werde zu „Umbrüchen nicht nur in den Geschäftsmodellen, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt führen“.

Die Staaten müssten sich besser auf die „Industrie 4.0“ einstellen und Ausbildung in zukunftssicheren Berufen stärker fördern, erklärte WEF-Chef Klaus Schwab. Die Studie soll bei der WEF-Jahrestagung erörtert werden, die am Mittwoch in Davos beginnt. Das übergreifende Thema des Treffens von 2500 Politikern, Managern und Wissenschaftlern lautet „Die Meisterung der vierten industriellen Revolution“.


WEF-Studie "The Future of Jobs"
Mitteilung IAB vom 14.12.15

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Als einer der ersten deutschen Großkonzerne hat der Autobauer Daimler konkrete Projekte für sein Nutzfahrzeug-Geschäft im Iran angestoßen.

19.01.2016

Als erste Stadt in Deutschland hat Stuttgart einen speziellen Feinstaubalarm ausgerufen.

18.01.2016

An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im elektronischen Handel (Xetra) am 18.01.2016 um 13:05 Uhr folgende Kurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt.

(Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in Euro, bei Indizes in Punkten).

18.01.2016
Anzeige