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Studie: Kein Sonderrabatt auf Diesel-Autos

Affäre ohne Preiseffekt Studie: Kein Sonderrabatt auf Diesel-Autos

Wer nach der Diesel-Affäre auf günstige Diesel-Autos hoffte, wird enttäuscht. Auf besondere Rabattaktionen der Hersteller warten Kunden vergebens.

Trotz Diesel-Skandals: Die Autoindustrie sieht keine besonderen Rabattaktionen für Dieselautos vor.

Quelle: Karl-Josef Hildebrand

Duisburg/Essen. Trotz zahlreicher Negativ-Schlagzeilen verzichtet die Autoindustrie bislang darauf, ihre Diesel-Modelle an Privatleute zu verramschen.

„Besondere Rabattaktionen beim Diesel waren für uns auch im Mai nicht erkennbar“, schreiben die Verfasser der allmonatlichen Rabattstudie am CAR-Forschungszentrum der Universität Duisburg-Essen. Nicht erfasst ist dabei allerdings das Flottengeschäft, in dem weit mehr Selbstzünder verkauft werden als an Privatkunden, von denen nur jeder vierte einen Dieselmotor wählt.

Die Preisnachlässe für Neuwagen befanden sich der Studie zufolge im Mai unverändert auf einem hohen Niveau oberhalb der Vorjahreswerte. Über Internet-Plattformen seien selbst konfigurierte Autos wie der Fiat 500 mit rund 30 Prozent Preisnachlass zu haben. Händler gewährten offen beworbene Leasing- und Finanzierungsverträge mit ähnlich hohen Preisvorteilen etwa beim Familien-Kombi Hyundai i40 oder dem Kleinwagen Seat Mii. Zudem ließen Hersteller und Händler unverändert fast jedes dritte Auto auf eigene Rechnung zu, um es anschließend mit niedrigen „Hauspreisen“ anzubieten.

Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer lobte den Verzicht der Industrie auf Diesel-Sonderrabatte als „kluge Strategie“. Die Kapazitäten im Motorenbau könnten bei vielen Herstellern leicht von Diesel- auf Ottomodelle umgestellt werden.

Den herkömmlichen Benzinern könne zudem mit dem Einsatz sogenannter Mild-Hybride ein Teil des hohen CO2-Ausstoßes ausgetrieben werden, erläuterte der Auto-Experte. Immer mehr Autobauer setzten auf diese zusätzlichen Elektromotoren, die im Unterschied zum Vollhybrid den Antrieb nicht komplett übernehmen können, sondern den Otto-Motor permanent unterstützen. Allerdings wird dafür ein zweites Elektro-Bordnetz mit einer Spannung von 48 Volt notwendig.

dpa

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