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Sturm „Sandy“ dürfte US-Wirtschaft nur wenig belasten

Wetter Sturm „Sandy“ dürfte US-Wirtschaft nur wenig belasten

Die US-Wirtschaft dürfte bei Wirbelsturm „Sandy“ noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen sein.

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Überflutete Fahrstuhlschacht in Hoboken. Trotz bis zu 20 Milliarden Dollar an Schäden durch den Wirbelsturm «Sandy» gehen Ökonomen von einer nur geringen Belastung für die Gesamtwirtschaft aus.

Quelle: New York Port Authority

Hannover. Die US-Wirtschaft dürfte bei Wirbelsturm „Sandy“ noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen sein. Trotz Milliardenschäden und Produktionsausfällen in einer der bevölkerungsreichsten Regionen des Landes gehen Ökonomen nur von einer geringen Belastung für die Gesamtwirtschaft aus.

In einer am Mittwoch veröffentlichten Analyse rechnet Volkswirt Bernd Krampen von der NordLB kurzfristig zwar mit deutlichen Rückschlägen bei Einzelhandelsumsatz, Industrieproduktion und Beschäftigung. Insgesamt seien im vierten Quartal jedoch lediglich Wachstumseinbußen von 0,1 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu erwarten.

Auf das Jahr hochgerechnet dürfte die Wachstumsrate im letzten Vierteljahr nach Einschätzung des Experten bei 2,1 Prozent liegen. Damit läge das Wachstum sogar noch leicht über dem vorausgegangenen dritten Quartal, als die Natur sich friedlich zeigte. Laut der Studie steuern die in Mitleidenschaft gezogenen US-Bundesstaaten ein Viertel zum Bruttoinlandsprodukt bei.

Der auf Risikoanalysen spezialisierte Versicherungsdienstleister Eqecat geht von direkten Schäden durch „Sandy“ von bis zu 20 Milliarden Dollar aus, die Hälfte davon dürfte versichert sein. Der Risikospezialist AIR kommt auf eine ähnliche Summe. Allerdings schwanken alle Schätzungen um mehrere Milliarden. Erst langsam wird das ganze Ausmaß der Zerstörungen deutlich.

Weil viele Firmen mehrere Tage zugemacht haben und die Menschen nichts mehr einkaufen konnten, dürfte der gesamtwirtschaftliche Schaden nach Schätzungen des Marktforschers IHS Global Insight bei bis zu 50 Milliarden Dollar liegen. IHS geht jedoch ebenfalls davon aus, dass die Wirtschaft nicht katastrophal zurückgeworfen wird. Zudem wird der Wiederaufbau mindestens die Bauindustrie ankurbeln.

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