Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Tata verkauft Teile seiner Stahlwerke in Großbritannien
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Tata verkauft Teile seiner Stahlwerke in Großbritannien
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:06 12.04.2016
Anzeige
London

Der indische Industriekonzern Tata hat sich mit der britischen Investmentfirma Greybull Capital auf den Verkauf eines Teils seiner europäischen Produktionsstätten geeinigt.

Das teilte Tata am Montag mit. Damit geht für etwa 4400 Mitarbeiter in Großbritannien und 400 Mitarbeiter in Frankreich eine wochenlange Zitterpartie zu Ende. Bis zuletzt war über Schließungen spekuliert worden.

Greybull Capital will nun umgerechnet knapp 500 Millionen Euro in die Werke investieren, die künftig unter dem Namen „British Steel“ weitergeführt werden sollen. Der britische Wirtschaftsminister Sajid Javid zeigte sich zufrieden mit der Vereinbarung: „Die Einigung sendet positive Signale an alle potenziellen Käufer für die restlichen Tata-Unternehmensteile in Großbritannien“.

Weiter ungewiss ist unter anderem die Zukunft des größten Tata-Stahlwerks in Großbritannien in Port Talbot. Noch am Montag will die britische Regierung im Unterhaus über ihre Bemühungen berichten, einen Käufer für das Werk zu finden. Insgesamt beschäftigt Tata in Großbritannien etwa 15 000 Menschen. Die britische Stahlindustrie ist wegen der billigen Konkurrenz aus China massiv unter Druck geraten.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ob Potenzmittel, Schlankmacher oder Anabolika - der illegale Handel mit gefälschten Arzneimitteln boomt.

11.04.2016

Das Internet hat alles zu bieten, was schlank, schön und stark macht. Per Mausklick kann schnell und diskret bestellt werden. Doch viele Präparate sind Fälschungen von illegalen Anbietern. Die Risiken für Verbraucher sind enorm.

12.04.2016

Die Bundesregierung will den förmlichen Wunsch der Türkei nach Strafverfolgung des Satirikers Jan Böhmermann prüfen.

11.04.2016
Anzeige