Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 9 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Tourismusbranche warnt vor schärferem Reiserecht

Frankfurt/Main Tourismusbranche warnt vor schärferem Reiserecht

Deutsche Tourismusverbände warnen vor Schäden für die Branche, sollte die Bundesregierung wie geplant das Recht bei Pauschalreisen im Einklang mit EU-Vorgaben verschärfen.

Frankfurt/Main. Deutsche Tourismusverbände warnen vor Schäden für die Branche, sollte die Bundesregierung wie geplant das Recht bei Pauschalreisen im Einklang mit EU-Vorgaben verschärfen.

Der entsprechende Gesetzesplan des Bundesjustizministerium werde zu wesentlichen Einschränkungen des touristischen Angebots in Deutschland führen, betonten zehn Tourismusverbände, darunter der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) und der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga), in einer Mitteilung.

In einem gemeinsamen Schreiben an Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) warnten sie, der aktuelle Referentenentwurf gefährde „die Existenz von Hotels und Pensionen, Ferienwohnungsvermietern, der Campingwirtschaft, Reisebüros und Reiseveranstaltern, Busunternehmen und regionalen und kommunalen Tourismusorganisationen“. Die Vorgaben gingen über jene der EU hinaus.

Ein Sprecher des Bundesjustizministeriums sagte, man befinde sich in einem Abstimmungsprozess mit den Verbänden. Bei der Umsetzung der EU-Richtlinie sei der Spielraum aber begrenzt.

Hintergrund ist die neue Pauschalreiserichtlinie der EU, die bis Ende 2017 in nationales Recht umgesetzt werden muss. Sie soll Verbraucher besser schützen, wenn bei Pauschalreisen etwas schief geht oder der Veranstalter gar pleite geht. Dass Urlauber einen umfassenden Schutz bei Problemen mitbuchen, sollen sie künftig mit einem Info-Formular signalisiert bekommen. Dieses soll etwa Rücktrittsrechte, Ansprüche auf Preisminderung bei Mängeln oder einen Insolvenzschutz auflisten.

Kritik übte auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). „Sollte es bei der bestehenden Regelung bleiben, ist die Vermittlung von Einzelleistungen in stationären Reisebüros kaum noch möglich“, heißt es in einem Papier, das dem „Handelsblatt“ vorab vorliegt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft im Rest der Welt
DAX
Chart
DAX 12.249,00 +0,38%
TecDAX 2.036,25 +0,27%
EUR/USD 1,0735 -0,31%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

CONTINENTAL 205,87 +1,74%
MERCK 105,77 +1,56%
SIEMENS 127,32 +1,38%
DAIMLER 69,14 -4,21%
DT. BANK 15,87 -1,77%
DT. TELEKOM 16,16 -1,25%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Crocodile Capital MF 140,69%
Structured Solutio AF 125,74%
Morgan Stanley Inv AF 109,66%
Fidelity Funds Glo AF 102,88%
First State Invest AF 97,28%

mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.