Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 7 ° heiter

Navigation:
UFO: Mehrheit für Arbeitskampf bei Germanwings steht

Berlin/Köln UFO: Mehrheit für Arbeitskampf bei Germanwings steht

Unmittelbar nach ihrem Neustart droht der Lufthansa-Tochter Germanwings ein Streik des Kabinenpersonals.Bei der bis zum Freitag laufenden Urabstimmung sei bereits die erforderliche Zustimmung für einen Arbeitskampf erreicht, sagte der Chef der Kabinengewerkschaft UFO, Nicoley Baublies, der „Bild-Zeitung“ (Mittwoch).

Voriger Artikel
„Bundesanzeiger“: Managergehälter 2012 auf Höchstniveau
Nächster Artikel
Huber schlägt Wetzel als neuen IG-Metall-Chef vor

Eine Flugbegleiterin der "neuen Germanwings". Ein Arbeitskampf käme der Lufthansa-Tocher wohl sehr ungelegen. Foto: Maurizio Gambarini/dpa

Berlin. .

Auch die erforderliche Beteiligung von 70 Prozent der betroffenen Gewerkschaftsmitglieder liege schon vor.

Die Gewerkschaft, die im vergangenen Jahr bereits bei der Konzernmutter Lufthansa erfolgreich einen Streik des Kabinenpersonals organisiert hat, wolle am Samstag über ihr weiteres Vorgehen informieren, sagte Baublies der Nachrichtenagentur dpa.

Zuvor sind am Donnerstag und Freitag in Bad Honnef bei Bonn noch einmal zweitägige Tarifverhandlungen mit der Germanwings angesetzt.

Sollte dort nicht ein weit verbessertes Angebot auf den Tisch kommen, müsse voraussichtlich das Scheitern der Verhandlung erklärt werden.

Erste Streikmaßnahmen werde es dann bereits am Montag kommender Woche geben, sagte Baublies der „Bild“. Laut Germanwings fallen rund 700 Beschäftigte unter den strittigen Tarifvertrag.

Ein Germanwings-Sprecher verwies in Köln auf die noch ausstehenden Verhandlungen: „Wir sind in guten Gesprächen und zuversichtlich, eine für beide Seiten akzeptable Lösung erreichen zu können.“

Der vormalige Billigflieger Germanwings soll schrittweise bis Ende 2014 mit rund 90 Jets die Europa-Verbindungen der Lufthansa übernehmen, die nicht über die Drehkreuze Frankfurt und München laufen.

Am Montag war das neue Tarifsystem mit drei Stufen eingeführt worden. Lufthansa-Chef Christoph Franz hatte gemahnt, die Kostenvorteile von 20 bis 30 Prozent unterhalb des Lufthansa-Niveaus nicht zu verspielen.

„Germanwings muss günstig bleiben. Wenn dies durch zu hohe Tarifabschlüsse nicht mehr gegeben ist, hat auch die Germanwings ihre Existenzgrundlage verloren.“

Neue Germanwings

UFO-Urabstimmung

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft im Rest der Welt
DAX
Chart
DAX 12.539,00 -0,23%
TecDAX 2.620,75 -0,68%
EUR/USD 1,2288 +0,00%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

BASF 86,49 +0,65%
MÜNCH. RÜCK 195,90 +0,54%
ALLIANZ 193,12 +0,52%
RWE ST 21,41 -1,70%
LUFTHANSA 26,09 -1,66%
INFINEON 21,05 -1,27%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Commodity Capital AF 199,54%
Structured Solutio AF 170,65%
AXA World Funds Gl RF 155,86%
Polar Capital Fund AF 90,67%
H2O Allegro I SF 76,65%

mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.