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Wirtschaft im Rest der Welt US-Amerikaner schlagen bei Pick-up-Trucks zu
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt US-Amerikaner schlagen bei Pick-up-Trucks zu
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15:50 03.07.2013
Ein Dodge RAM auf der New Yorker Automesse 2012. Die Amerikaner kaufen derzeit gerne solche wuchtigen Pick-up-Trucks. Foto: Andrew Gombert
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Detroit

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So mancher Hersteller macht heute schon wieder so gute Geschäfte wie vor der Krise des Jahres 2008. Das geht aus den am Dienstag von den Herstellern veröffentlichten Absatzzahlen hervor.

+Etliche Amerikaner müssen ihre in die Jahre gekommenen Autos ersetzen. Bei den Pick-up-Trucks kommt hinzu, dass sie gern von Handwerkern und Baufirmen eingesetzt werden - diese konnten zuletzt mehr Aufträge verbuchen wegen des angesprungenen Immobilienmarkts.

Nach Berechnungen der Marktforschungsfirma Autodata stiegen die gesamten Autoverkäufe in den USA im Juni um 9 Prozent auf gut 1,4 Millionen Stück. Im Gegensatz dazu steht ein Rückgang bei den Neuzulassungen in Deutschland um annähernd 5 Prozent auf 283 000 Stück.

Auch für die deutschen Autobauer sind die USA gerade das Paradies - vor allem angesichts der schlechten Verkäufe daheim. Audi wurde 8 Prozent mehr Wagen los, Mercedes-Benz 10 Prozent und BMW sogar 25 Prozent mehr Fahrzeuge seiner Kernmarke. In einer ähnlichen Größenordnung wuchs Porsche.

Einzig VW musste einen leichten Rückgang von 3 Prozent hinnehmen. Die einzige deutsche Massenmarke in den USA war allerdings in den Jahren zuvor rasant gewachsen - vor allem dank des US-Passats und des kleineren Bruders Jetta. Diese Modelle sowie das neue Beetle Cabrio stachen auch jetzt positiv hervor.

Von dem Pick-up-Boom profitierte keiner der deutschen Hersteller. Der Markt ist fest in der Hand der „Big Three“ aus Detroit. Einzig ein paar japanische Autobauer wie Toyota, Honda und Nissan spielen noch eine Rolle.

Absatzzahlen Autodata

Absatzzahlen Autonews

VW-Zahlen

Toyota-Zahlen

Audi-Zahlen

GM-Zahlen

Ford-Zahlen

Chrysler-Zahlen

Mercedes-Zahlen

BMW-Zahlen

Porsche-Zahlen

dpa

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