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US-Steuerreform zieht Credit Suisse ins Minus

Guter Start 2018 US-Steuerreform zieht Credit Suisse ins Minus

Die US-Steuerreform hat der Schweizer Großbank Credit Suisse im vergangenen Jahr einen Verlust eingebrockt. Allerdings lief es im eigentlichen Geschäft besser als erwartet.

Das Gebäude der schweizer Großbank Credit Suisse in Zürich.

Quelle: Gaetan Bally/keystone

Zürich. Die US-Steuerreform hat der Schweizer Großbank Credit Suisse im vergangenen Jahr einen Verlust eingebrockt. Allerdings lief es im eigentlichen Geschäft besser als erwartet. Der laufende Umbau trage Früchte, bilanzierte Bankchef Tidjane Thiam an diesem Mittwoch in Zürich.

Im vergangenen Jahr machte die Flaute an den Kapitalmärkten der Bankbranche schwer zu schaffen. Denn weniger Handel bedeutet auch weniger Gebühren für die Geldhäuser. Der Credit Suisse kam vor diesem Hintergrund der angestoßene Umbau zupass: Thiam setzt auf das Geschäft mit der Verwaltung von großen Vermögen sowie ein starkes Wachstum in Asien. Das unberechenbare Kapitalmarktgeschäft spielt in der neuen Credit Suisse eine geringere Rolle.

Im vergangenen Jahr konnten die Schweizer die Erträge - also die gesamten Einnahmen - um 3 Prozent auf 20,9 Milliarden Schweizer Franken (18,1 Mrd Euro) steigern. Allein die Vermögensverwaltung zog ein Viertel mehr Neugelder an. Vor Steuern kam ein Jahresgewinn von 1,8 Milliarden Franken heraus nach einem Verlust von 2,3 Milliarden Franken ein Jahr zuvor. Unterm Strich führten jedoch Belastungen durch die US-Steuerreform weiterhin zu einem Verlust von 983 Millionen Franken. Grund ist die Neubewertung möglicher Steuerbelastungen, die mit 2,7 Milliarden Franken zu Buche schlug.

Es ist das dritte Jahr, in dem die Credit Suisse hohe Verluste schreibt. Dies hat sie mit der Deutschen Bank gemein. Sogar die Gründe sind ähnlich: Im Jahr 2016 hatte ein teurer Vergleich mit dem US-Justizministerium über Hypothekendeals bei der Credit Suisse zu einem Verlust von unterm Strich 2,7 Milliarden Franken geführt. 2015 hatte sie annähernd 3 Milliarden Franken verloren.

dpa

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