Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Urlaubsausgaben stagnieren auf Rekordniveau

Berlin Urlaubsausgaben stagnieren auf Rekordniveau

Die Reisebranche kann trotz des schwachen Starts in die Sommersaison etwas Hoffnung schöpfen: Die Mehrheit der Bundesbürger hat feste Urlaubspläne. Ob sie für die schönsten Wochen des Jahres mehr ausgeben werden, muss sich allerdings noch zeigen.

Berlin. Trotz Anschlägen in beliebten Urlaubsregionen wollen viele Bundesbürger nicht aufs Reisen verzichten. Für dieses Jahr haben 59 Prozent feste Pläne, weitere 11 Prozent wollen wahrscheinlich verreisen.

Das ist das Ergebnis der Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR), die am Mittwoch auf der Reisemesse ITB in Berlin vorgestellt wurde. Nur 12 Prozent wollen demnach sicher nicht verreisen. Anfang 2015 sagten dies 11 Prozent.

Im vergangenen Jahr ließen sich die Bundesbürger ihren Urlaub der Studie zufolge 87 Milliarden Euro kosten. Die Ausgaben stagnierten damit in etwa auf dem Rekordniveau des Vorjahres. Dabei gaben die Deutschen 2015 etwas weniger Geld für Urlaubsreisen von mindestens fünf Tagen Dauer aus: Die Summe sank von mehr als 67 Milliarden Euro in 2014 auf 65,9 Milliarden Euro. Im Schnitt wurden pro Person und Reise 954 Euro gezahlt. Die Ausgaben für Kurzreisen legten dagegen von knapp 20 Milliarden auf 21,1 Milliarden Euro zu.

Insgesamt machten vergangenes Jahr 53,4 Millionen Urlauber 69,1 Millionen Reisen von fünf oder mehr Tagen. Hinzu kamen 77,1 Millionen Kurztrips von 31,7 Millionen Reisenden.

Deutschland war auch 2015 das beliebteste Ziel der Bundesbürger. 29 Prozent aller Reisen entfielen auf das eigene Land. Dahinter folgen die beliebten Auslandsdestinationen Spanien (13,1 Prozent), Italien (8,2 Prozent), Türkei (7,3 Prozent) und Österreich (5,3 Prozent). Innerhalb Deutschlands war Bayern das beliebteste Reiseland, ganz knapp vor Mecklenburg-Vorpommern.

Die Forschungsgemeinschaft Reisen untersucht das Reiseverhalten der Deutschen bereits seit mehr als 40 Jahren. Die jüngsten Ergebnisse basieren auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 7500 Personen im Januar 2016.

Wirtschaftlich erwarten die meisten (71 Prozent) keine Veränderung ihrer persönlichen Situation. An eine Verbesserung glauben 15 Prozent, an eine Verschlechterung 14 Prozent.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft im Rest der Welt
DAX
Chart
DAX 10.529,50 +0,15%
TecDAX 1.687,00 +0,03%
EUR/USD 1,0673 +0,12%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. TELEKOM 14,69 +0,71%
BAYER 87,21 +0,71%
HEID. CEMENT 83,50 +0,67%
DT. BANK 14,73 -1,98%
VOLKSWAGEN VZ 118,37 -0,71%
LUFTHANSA 12,14 -0,50%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Bakersteel Global AF 166,72%
Structured Solutio AF 154,79%
AXA IM Fixed Incom RF 141,93%
Stabilitas PACIFIC AF 140,74%
Crocodile Capital MF 122,39%

mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.