Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Zalando enttäuscht mit Zahlen zum ersten Quartal
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Zalando enttäuscht mit Zahlen zum ersten Quartal
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:42 19.04.2017
Der Berliner Online-Modehändler Zalando betreibt ein Logistikzentrum in Erfurt. Quelle: Martin Schutt
Anzeige
Berlin

Der Berliner Online-Modehändler Zalando hat Branchenexperten mit seinen vorläufigen Zahlen zum ersten Quartal enttäuscht. Zwar setzte das Unternehmen seinen Wachstumskurs fort und konnte den Umsatz um 22 bis 24 Prozent auf 971 bis 987 Millionen Euro steigern, wie Zalando mitteilte.

Beim Ergebnis hatten sich Analysten jedoch mehr erhofft. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) dürfte sich auf 10 bis 30 Millionen Euro belaufen, nach 20,2 Millionen Euro im Vorjahr. Die Aktie verlor zum Handelsauftakt stark.

Das erste Quartal gehört in der Modebranche traditionell zu den schwächeren. So drückt der Winterschlussverkauf mit seinen Rabatten auf die Gewinne der Händler - auch bei Zalando. Zudem belasteten Investitionen und Marketing-Kosten das Ergebnis.

Der Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels hatte zuletzt ebenfalls von einem schwierigen Start in das neue Jahr gesprochen. Die Umsätze hätten erst im März wieder angezogen, hatte der Verband Anfang April erklärt. Die endgültigen Quartalszahlen will Zalando am 9. Mai veröffentlichen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Verbraucherstimmung in Deutschland hat sich nach einer Eintrübung im Februar wieder deutlich aufgehellt.

19.04.2017

Steuerfahnder in Nordrhein-Westfalen kommen bei Ermittlungen von umstrittenen Cum-ex-Aktiengeschäften voran. Banken und Börsenhändler sollen den Fiskus um mehr als 10 Milliarden Euro gebracht haben.

19.04.2017

Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Inflationsrate im Euroraum zwar deutlich gesunken. Doch für Verbraucher bedeutet das dennoch höhere Preise.

19.04.2017
Anzeige