Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Zeitung: ThyssenKrupp will zwei Milliarden einsparen
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Zeitung: ThyssenKrupp will zwei Milliarden einsparen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
03:26 01.12.2012
Rohstahlrollen im Duisburger Stahlwerk von ThyssenKrupp. Quelle: Oliver Berg/Archiv
Anzeige
Essen

Der Industriekonzern ThyssenKrupp will einem Zeitungsbericht zufolge wegen massiver Probleme seiner Stahlwerke in den USA und Brasilien die Kosten um zwei Milliarden Euro senken.

Die Summe solle innerhalb von drei Jahren eingespart werden, um den Konzern als Ganzes erhalten zu können, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ am Samstag. Der Verkauf der beiden Stahlwerke ziehe sich deutlich länger hin als erhofft. Statt eines Buchwertes von sieben Milliarden Euro für beide Standorte gehe man nun intern nur noch von Erlösen von höchstens vier Milliarden Euro aus. Ein Konzernsprecher lehnte eine Stellungnahme zu „Spekulationen“ ab.

ThyssenKrupp verwies auf die Bilanzvorlage am 11. Dezember. Der Aufsichtsrat habe den Jahresabschluss noch nicht aufgestellt. Daher werde man sich nicht zu einzelnen Berichten äußern, betonte der Sprecher auf Anfrage.

Laut SZ steht kein erneuter größerer Arbeitsplatzabbau an. Binnen eines Jahres war die Zahl der Beschäftigten bis Mitte 2012 bereits um fast zehn Prozent auf noch 155 500 Mitarbeiter gesunken. Davon sind 58 000 in Deutschland tätig.

Konzernchef Heinrich Hiesinger setzt laut dem Zeitungsbericht auf eine Mischung aus Kostensenkung und Wachstum: Bei gut laufenden Sparten wie Aufzügen, Industrieanlagen oder Marine solle stark in Forschung und Entwicklung investiert werden - knapp zwei Milliarden Euro im kommenden Jahr.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Autobauer BMW will wegen der starken Nachfrage die Produktion am Standort München deutlich steigern.

01.12.2012

Die Bundesregierung will große Geldhäuser dazu verpflichten, genaue Pläne für den Krisenfall auszuarbeiten und notfalls auch ihre eigene Zerschlagung zu planen. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“.

24.11.2012

Der Bund der Vertriebenen wurde in seiner Gründungszeit im wesentlichen von Nationalsozialisten angeführt.

24.11.2012
Anzeige