Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wissen Marssonde schickt Bilder von Eis vom Roten Planeten zur Erde
Nachrichten Wissen Marssonde schickt Bilder von Eis vom Roten Planeten zur Erde
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:25 30.04.2018
Ein Bild der Marsoberfläche rund um den Korolev-Krater. Die Aufnahmen wurden von einer Raumsonde des Forschungsprojekts ExoMars aus gemacht. Quelle: ESA/Roscosmos/CaSSIS
Anzeige
Paris

Eine Raumsonde des Forschungsprojekts ExoMars hat Fotos von Eisflächen an einem Kraterrand des Roten Planeten zur Erde geschickt. Auf einem der Bilder ist ein 40 Kilometer langer Abschnitt eines Einschlagkraters auf der Nordhalbkugel zu sehen, teilt die Europäische Weltraumorganisation (Esa) mit.

Die Fotos seien die ersten Bilder überhaupt aus der neuen Umlaufbahn der Sonde in 400 Kilometer Höhe über dem Mars.

Die Sonde soll mit diversen Instrumenten Gase finden, die Rückschlüsse über geologische oder biologische Aktivität auf dem Mars erlauben könnten. Das könnte zum Beispiel Methan sein. Die Bilder ihrer Kamera sollen helfen, mögliche Quellen der Gase auf der Marsoberfläche zu entdecken. „Wir waren sehr erfreut zu sehen, wie gut dieses Bild bei den Lichtverhältnissen war“, sagte Antoine Pommerol, ein Mitglied des Wissenschaftler-Teams, laut Mitteilung.

Die Sonde des europäisch-russischen Projekts ExoMars war im März 2016 an Bord einer Rakete ins All geschossen worden. Im Oktober 2016 wurde sie in eine Umlaufbahn um den Mars gebracht. Seit einigen Wochen umrundet sie nach Esa-Angaben den Mars in ihrer neuen, fast kreisrunden Umlaufbahn. Im Jahr 2020 soll außerdem ein ferngesteuertes Fahrzeug, der „ExoMars-Rover“, zum Mars geschickt werden. Gesteuert wird die Sonde vom Satellitenkontrollzentrum der Esa in Darmstadt (Esoc) aus.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die mutmaßlich älteste Spinne der Welt ist tot. Das Tier - eine sogenannte Falltürspinne (Giaus villosus) - fiel nach Forscherangaben im Alter von 43 Jahren dem Stich einer Wespe zum Opfer.

30.04.2018

Der Stich einer Wespe brachte ihr den Tod: Eine Falltürspinne ist im biblischen Alter von 43 Jahren gestorben. Das Tier stand seit 1974 unter Langzeitbeobachtung von Forschern.

30.04.2018

Um Konflikte zu vermeiden, hat die Uni Hamburg vor rund einem halben Jahr den bundesweit ersten Verhaltenskodex zur Religionsausübung eingeführt. Nun zieht die Universitätsleitung eine erste Bilanz.

30.04.2018
Anzeige