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Kakkmaddafakka und mehr Musiktipps

Musiktipps von Karsten Röhrbein Kakkmaddafakka und mehr Musiktipps

Mollig-warme Mitwippnummern statt sattem Indie-Rock, dazu ein vielseitiger Pianist, der auch Elektronik und Effekte beherrscht und schließlich wütender, aber sinnlicher Antirassismus – die Musiktipps von Karsten Röhrbein.


Quelle: Fotolia

Hannover.  

Kakkmaddafakka: Hus. Live sind Kakkmaddafakka aus dem beschaulichen Bergen eine Wucht, ihre verzärtelten Indie-Rock-Alben hingegen am Stück nur schwerlich zu ertragen. Einen Hit wie das zappelige „Restless“ von 2011 gibt es auf „Hus“ wieder nicht, dafür mollig-warme Mitwippnummern – sanft wie der erste Schnee.

Kakkmaddafakka

Kakkmaddafakka: Hus

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Martin Kohlstedt: Strom. Ob Theatersaal oder Techno-Festival: Pianist Martin Kohlstedt weiß an beiden Orten zu begeistern. Sein Klavierspiel ist intuitiv und intellektuell zugleich. Wo Kollege Hauschka seinen Flügel präpariert, ergänzt der junge Thüringer Elektronik und Effekte. Auf den neun neuen Stücken gibt es schillernde Klangpartikel und reißende Strömungen, das Eintauchen lohnt sich.

Martin Kohlstedt

Martin Kohlstedt: Strom

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Mavis Staples: If All I Was Was Black. Wie aktuell Americana und schwarzer Soul sein können, zeigt die dritte Kooperation von Wilco-Chef Jeff Tweedy und Sängerin Mavis Staples, Jahrgang 1939. „If All I Was Was Black“ ist ein wütendes politisches Album gegen Rassismus – dringlich und sinnlich.

Mavis Staples

Mavis Staples: If All I Was Was Black

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Von Karsten Röhrbein

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